SZ + Bautzen
Merken

Kleinbautzen: Bald freie Fahrt nach Preititz

Die Zeit der Sperrungen neigt sich für den Malschwitzer Ortsteil dem Ende entgegen. Nicht nur die Kreisstraße ist bald fertig.

Von Uwe Menschner
 2 Min.
Teilen
Folgen
Am Freitag werden die Sperrelemente an der K 7219 – hier auf der Preititzer Seite – weggeräumt.
Am Freitag werden die Sperrelemente an der K 7219 – hier auf der Preititzer Seite – weggeräumt. © Uwe Menschner

Kleinbautzen. Ab Freitag können auf der Kreisstraße 7219 zwischen Kleinbautzen und Preititz wieder Autos fahren. Wie die Gemeinde Malschwitz informiert, kehren ab diesem Tag auch die Buslinien 107 und 127 zu ihrem Normalfahrplan zurück. Die Linie 107 muss dann nicht mehr den Umweg über Malschwitz nehmen, die 127 fährt wieder die Haltestelle „Malschwitzer Straße“ am Budissa-Parkplatz in Preititz an.

Mit der Freigabe geht eine sehr lange Sperrzeit zu Ende, die bereits im Mai 2020 begonnen hatte. Die Sperrung „wanderte“ dabei aus Richtung Purschwitz in Richtung Preititz. Die Notwendigkeit war der Ausbau, weil die Straße zu schmal und außerdem in einem schlechten Zustand war, so das Landratsamt.

Hier musste gehandelt werden, denn vor allem in Zeiten der Aussaat und Ernte wird die Straße von Landwirtschaftsfahrzeugen genutzt, die zum Teil sehr bereit sind. Das Ausweichen auf den Randstreifen war aufgrund fehlender Bankette problematisch. Doch auch die Fahrbahn selbst wies zahlreiche Schäden auf. Im Zuge des grundhaften Ausbaus erhielt die Ortslage Kleinbautzen einen 1,50 Meter breiten Gehweg auf der Ostseite.

Die Gesamtkosten beliefen sich auf drei Millionen Euro. Auch der Abwasserzweckverband „Kleine Spree“ steht kurz vor der Fertigstellung seiner Maßnahmen in Kleinbautzen, wie dessen Vorsitzender Andreas Skomudek mitteilt. Für 2022 verbleiben demnach nur noch Restarbeiten.