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Bautzen

Bautzener Bluttat: Urteil rechtskräftig

Der Mann, der in Bautzen seine Freundin erstach, hatte vor einem Monat Revision gegen sein Urteil eingelegt. Nun gab es eine Wendung.

© dpa

Bautzen. Der Bautzener, der im November 2018 in einer Wohnung auf der Karl-Marx-Straße in Bautzen seine Freundin erstochen hat, hat Ende August die Revision gegen sein Urteil zurückgezogen. Das gab das Landgericht Görlitz auf Anfrage der Sächsischen Zeitung bekannt. Das Urteil vom 15. Juli ist damit rechtskräftig.

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In dem Prozess ging es um die Schuldfähigkeit des Angeklagten. Die Staatsanwaltschaft hatte einen Antrag auf Unterbringung des Mannes in einer Psychiatrie gestellt – und die Richter hatten dem Urteil stattgegeben. Der Mann sei bei der Tat schuldunfähig gewesen, befanden sie. Solange, wie von ihm eine Gefahr ausginge, solle er in der Psychiatrie bleiben. Im November hatte der Mann seine Freundin Elisa H. mit einem Küchenmesser erstochen, als sie sich im Bad aufhielt. Anschließend hatte er versucht, sich selbst zu töten. Der Beschuldigte litt bei der Tat, zu diesem Schluss war das Gericht im Juli gekommen, unter einer akuten Psychose. Er wusste deshalb nicht, was er tat. (SZ)