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Bautzener entzünden Lichter gegen den Hass

Mit einem Friedensgebet im Dom setzten am Freitag  rund 200 Menschen ein Zeichen für ein friedliches Miteinander. Auf dem Hauptmarkt gab es eine Kundgebung zum Frauentag.

Mit Licht gegen den Hass - im Bautzener Dom setzten am Freitag zahlreiche Bautzener ein Zeichen gegen Intoleranz und Menschenfeindlichkeit. © SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Mit gleich zwei Veranstaltungen setzten Bautzener am Freitagabend Zeichen gegen Intoleranz, Hass und Ungerechtigkeit. 18 Uhr begann im Dom ein ökumenisches Friedensgebet. Initiiert worden war es ursprünglich als Gegenpol zu einer rechten Demonstration, mit der gegen die Stadtratskandidatur der Historikerin Annalena Schmidt protestiert werden sollte. Die Organisatoren um den ehemaligen NPD-Kreischef Marco Wruck hatten die Demo schließlich wieder abgesagt.  Die Veranstalter des Friedensgebetes - der Stadtrat Heiner Schleppers  sowie die evangelischen und katholischen Kirchgemeinden St. Petri  - hielten an ihrem Termin fest. Rund 200 Menschen zogen nach dem Gebet im Dom mit Kerzenlichtern zum Fleischmarkt. Darunter auch der sächsische Finanzminister Matthias Haß, der seine Teilnahme am Freitag kurzfristig angekündigt hatte. Bautzens OB Alexander Ahrens dazu: „Ich freue mich außerordentlich, dass die Bemühungen in Bautzen auch auf höchster sächsischer Ebene nicht nur zur Kenntnis genommen, sondern auch unterstützt werden“.

Wenig später begann zudem eine Kundgebung auf dem Hauptmarkt. Anlässlich des Internationalen Frauentages hatten der DGB Ostsachsen, die Fraueninitiative Bautzen sowie Vertreter von SPD, Linke und Grüne zu einer Demonstration eingeladen. Die Veranstalter wollten ein Zeichen dafür setzen, dass in Bautzen die Werte des Grundgesetzes, insbesondere die Gleichberechtigung, das Recht auf freie Meinungsäußerung und das Recht auf freie Entfaltung geachtet und verteidigt werden. (SZ)

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