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Bayern liegt jetzt vier Punkte vor Dortmund

Der Tabellenführer müht sich trotz Überzahl lange gegen das Schlusslicht Hannover, der BVB verspielt in Bremen eine 2:0-Führung. Erneut sorgen die Schiris für Unmut.

Franck Ribery sorgte mit seinem Tor zum 3:1-Endstand für den emotionalen Schlusspunkt. Es könnte der letzte Treffer des Franzosen für den FC Bayern gewesen sein.
Franck Ribery sorgte mit seinem Tor zum 3:1-Endstand für den emotionalen Schlusspunkt. Es könnte der letzte Treffer des Franzosen für den FC Bayern gewesen sein. © Foto: dpa/Matthias Balk

Borussia Dortmund hat im Titelkampf der Fußball-Bundesliga weiter an Boden auf den FC Bayern verloren. Trotz 2:0-Führung kam der BVB am Samstagabend bei Werder Bremen nur zu einem 2:2. Nach dem 32. Spieltag haben die Dortmunder somit vier Punkte Rückstand auf die Münchner, die zuvor mit 3:1 gegen Schlusslicht Hannover 96 gewinnen konnten. Christian Pulisic und Paco Alcácer brachten die Borussia in Führung. Kevin Möhwald und Routinier Claudio Pizarro sorgten in einer spannenden Schlussphase aber noch für das Unentschieden. Die Bayern können mit einem Sieg am kommenden Samstag bei RB Leipzig die Meisterschaft für sich entscheiden. 

Da Hertha BSC gegen den VfB Stuttgart mit 3:1 gewann, hat Hannover zwei Spieltage vor dem Saisonende zumindest noch eine theoretische Chance auf den Klassenverbleib. Dies gilt auch für den 1. FC Nürnberg, der sich mit 0:2 beim VfL Wolfsburg geschlagen geben musste. Durch die Stuttgarter Niederlage sicher gerettet sind der SC Freiburg und der FC Augsburg. Schalke kann schon mit einem Remis gegen Augsburg am Sonntag letzte theoretische Zweifel am Klassenverbleib beseitigen. Stuttgart muss sich auf die Relegation gegen den Zweitliga-Dritten einrichten. Im Kampf um den letzten freien Champions-League-Platz holte Borussia Mönchengladbach trotz zweifachen Rückstands gegen 1899 Hoffenheim ein 2:2. Das Team von Trainer Dieter Hecking bleibt damit vorerst auf dem fünften Platz.

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Am Freitag, den 13.3. um 19.30 Uhr wäre die Playoff-Viertelfinal-Serie der Dresdner Eislöwen gegen die Löwen Frankfurt gestartet.

Strittige Entscheidungen nach Handspiel

Für heftige Diskussionen sorgten auch am 32. Spieltag gleich mehrere Schiedsrichterentscheidungen. So wurde ein Handspiel von Dortmunds Mario Götze in Bremen nicht als elfmeterwürdig eingestuft.  Der Pfiff von Referee Christian Dingert nach einem Handspiel von Jérôme Boateng war hoch diskutabel. Unerklärlich war, warum ein klares Handspiel von Berlins Karim Rekik nicht einmal vom Video-Referee überprüft wurde. Die Debatten um die Auslegung der Handspielregel überlagern damit weiter den Saisonendspurt.

Der umstrittene Pfiff nach dem Boateng-Handspiel hatte jedoch keine Konsequenzen. Zwar verwandelte Jonathas den fälligen Strafstoß für Hannover. Doch die überlegenen Bayern lagen durch die Treffer von Robert Lewandowski und Leon Goretzka schon in Führung. Die Gelb-Rote Karte wenige Minuten nach dem Anschlusstor für Jonathas nach einem Klapps an Joshua Kimmich war ebenfalls eine harte Entscheidung. Franck Ribéry sorgte mit seinem Tor in seinem möglicherweise letzten Bayern-Heimspiel für einen emotionalen Schlusspunkt. Auch Arjen Robben durfte noch für ein paar Minuten ran.

"Die ersten 20 Minuten hat es Hannover sehr gut verteidigt. Mit dem 1:0 hat sich das Spiel geöffnet und wir haben sehr gute Chancen herausgespielt. Wir hätten mit 4:0 in die Halbzeit gehen müssen, dann hast du Ruhe", erklärte Bayern-Trainer Niko Kovac. "Aus heiterem Himmel passiert dann etwas, was in der heutigen Zeit ein Elfmeter ist, was aber aus meiner Sicht keiner war. Aber wir haben unsere Hausarbeiten gemacht." (dpa/sid)

Die Ergebnisse: 

Bayern München - Hannover 96 3:1 (2:0)

Bor. Mönchengladbach - 1899 Hoffenheim 2:2 (0:1)

Hertha BSC - VfB Stuttgart 3:1 (2:0)

VfL Wolfsburg - 1. FC Nürnberg 2:0 (1:0) 

Werder Bremen - Borussia Dortmund 2:2 (0:2)