merken

Bayern zieht mit Dortmund gleich

Die BVB-Pleite in Augsburg nutzte der FC Bayern am Samstag eiskalt aus. Nach dem Spiel wird über die Rückkehr von Oliver Kahn spekuliert.

© dpa/Ina Fassbender

Mönchengladbach. Die Blitzstarter des FC Bayern München haben den Patzer von Borussia Dortmund genutzt und sind durch ein 5:1 (2:1) bei Angstgegner Borussia Mönchengladbach mit dem Spitzenreiter gleichgezogen. Javi Martinez (2.), Thomas Müller (11.), zweimal Robert Lewandowski (47./90.+1/Foulelfmeter) und Serge Gnabry (75.) sicherten dem stark ersatzgeschwächten Titelverteidiger mit frühen Toren in beiden Halbzeiten nach der überraschenden 1:2-Niederlage des BVB in Augsburg den Erfolg. Beide Teams haben fünf Wochen vor dem direkten Duell in München 54 Punkte auf dem Konto, die Dortmunder haben aber noch die um zwei Treffer bessere Tordifferenz. Für die Gladbacher traf Kapitän Lars Stindl (37.).

"Das war mit das Beste, was wir in dieser Saison abgeliefert haben", sagte Bayern-Trainer Niko Kovac. Man hätte sogar bei besserer Chancenverwertung schon die Tabellenführung übernehmen können. "Wir sind motiviert genug, um das zu schaffen", sagte er zum Titelkampf.

Anzeige
Symbolbild Anzeige

DSC Volleyballerinnen feiern mit ihren Fans

Am Montagabend hatten die DSC Volleyball Damen bereits mit den Sponsoren und Partnern die Saison Revue passieren lassen. 

"Wir wollten unsere Hausaufgaben machen. Da war noch was offen von dem Gladbach-Spiel. Das hat man gemerkt. Wir hätten noch das eine oder andere Tor noch mehr erzielen können, aber wir sind total zufrieden", sagte Manuel Neuer. Aber: "Noch sind wir nicht Erster. Wir müssen ruhig bleiben. Wir müssen schauen, dass wir sportlich alles geben", mahnte der Nationaltorwart bei Sky.

Nach dem Spiel war auch eine Rückkehr von Ex-Nationaltorhüter Oliver Kahn zu den Bayern im Gespräch. Neue Aufgaben in einer Führungsposition werden von allen Beteiligten forciert. "So, wie das im Moment ausschaut, geht das in die richtige Richtung. Und jetzt muss man halt schauen, wenn es konkreter wird", sagte der 49-jährige Kahn am Samstagabend im ZDF-Sportstudio.

Der langjährige Kapitän ist beim deutschen Fußball-Rekordmeister der Wunschkandidat des Präsidenten Uli Hoeneß für die Nachfolge von Karl-Heinz Rummenigge im Amt des Vorstandsvorsitzenden. "Ich habe dem Verein eine Menge zu verdanken. Es ist nicht so eine einfache Kopfentscheidung, sondern das ist auch eine emotionale Entscheidung", sagte Kahn. Der 63 Jahre alte Rummenigge hatte seinen ursprünglich Ende dieses Jahres auslaufenden Vertrag noch einmal bis Ende 2021 verlängert. (dpa)

Karl-Heinz Rummenigge (l.) und Oliver Kahn  © dpa/Andreas Gebert