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Beamtenbund wirbt für die „Unverzichtbaren“

Berlin. In den nächsten 15Jahren werden im öffentlichen Dienst nach Berechnungen des Beamtenbundes (dbb) 1,5 Millionen Beschäftigte altersbedingt aussteigen. Schon heute sei es in verschiedenen Bereichen...

Berlin. In den nächsten 15 Jahren werden im öffentlichen Dienst nach Berechnungen des Beamtenbundes (dbb) 1,5 Millionen Beschäftigte altersbedingt aussteigen.

Schon heute sei es in verschiedenen Bereichen schwierig, frei werdende Stellen mit qualifiziertem Nachwuchs zu besetzen, sagte der dbb-Vorsitzende Klaus Dauderstädt. Dies gelte vor allem für naturwissenschaftlich-technische Berufe, etwa Lebensmittelchemiker und Veterinäre. Nachwuchs fehle aber auch im öffentlichen Gesundheitsdienst und beim Zoll – etwa für die Bekämpfung von Schwarzarbeit.

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Dauderstädt kündigte eine Werbekampagne seiner Organisation an, um junge Menschen für die Arbeit beim Staat zu gewinnen. Die Aktion soll fünf Jahre laufen und bis zu eine Million Euro kosten. „Wir müssen leider feststellen, dass die öffentlichen Dienstherrn und Arbeitgeber mehrheitlich weit entfernt von einer nachhaltigen und professionellen Personalbedarfsplanung agieren“, sagte der dbb-Chef.

Der Staat als öffentlicher Arbeitgeber konkurriere angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels mit der freien Wirtschaft, die häufig attraktivere Gehälter zahle, erklärte Dauderstädt.

Der Titel der Kampagne lautet „Die Unverzichtbaren“. (dpa)