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Beermann soll zur Bundesbank

Sachsen und Thüringen haben den sächsischen Staatskanzleichef Johannes Beermann (CDU) für den Vorstand der Bundesbank vorgeschlagen. Das Kabinett in Dresden fasste einen entsprechenden Beschluss.

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Dresden. Sachsen und Thüringen haben den sächsischen Staatskanzleichef Johannes Beermann (CDU) für den Vorstand der Bundesbank vorgeschlagen. Das Kabinett in Dresden fasste nach Aussagen von Regierungssprecher Christian Hoose am Dienstag einen entsprechenden Beschluss.

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Mit Thüringen sei bereits zuvor Einverständnis erzielt worden. Die beiden Freistaaten haben das gemeinsame Vorschlagsrecht. Beermann soll Rudolf Böhmler nachfolgen, der aus Altersgründen Ende des Jahres aus dem Gremium ausscheidet. Beermann soll das Amt am 1. Januar 2015 für acht Jahre übernehmen.

Der Vorstand bei der Bundesbank wird auf Vorschlag des Bundesrates im Einvernehmen mit der Bundesregierung vom Bundespräsidenten bestellt. In diesem Fall sind Sachsen und Thüringen am Zug. Nach den Worten von Hoose will der Bundesrat am 11. Juli in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause die Personalie entscheiden.

Hoose beschrieb Beermann als ausgewiesenen Fachmann und Verwaltungsjuristen, der über Steuerrecht promoviert habe. Beermann gilt als enger Vertrauter von Sachsens Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU). Er steht der Staatskanzlei seit 2008 als Staatsminister vor. (dpa)

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