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Befehlsstelle der Feuerwehr bald offiziell im Betrieb

In Klingenberg wurde die ortsfeste Befehlsstelle erfolgreich getestet. Jetzt muss der Landkreis sein Okay geben.

© Symbolbild: dpa

Klingenberg. „Für die Region selbst ist das eine gute Sache, die Feuerwehren sind schneller vor Ort“, so das Fazit von Bürgermeister Torsten Schreckenbach(BfK) nach dem gewissermaßen zweiten Probelauf der ortsfesten Befehlsstelle in der Sturmnacht am 18. Januar. Sturm Friederike hatte in der Gemeinde Klingenberg 27 Feuerwehreinsätze ausgelöst, 24 davon wurden über die kurzerhand in Betrieb genommene Befehlsstelle in den Räumen der Pretzschendorfer Wehr abgewickelt, informierte das Gemeindeoberhaupt auf der jüngsten Gemeinderatssitzung. Die speziell geschulten Feuerwehrleute steuerten die Einsätze von dort aus eigenständig, was eine hohe Eigenverantwortung bedeute. Allerdings bringe das auch einen Mehraufwand für die Feuerwehren mit sich, die dafür qualifiziertes Personal stellen müssen.

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Die neue ortsfeste Befehlsstelle, die vergangenen Herbst im Auftrag des Landkreises eingerichtet wurde, ist noch nicht offiziell in Betrieb. Aber schon bei Herbststurm „Herwart“, der Ende Oktober 2017 durch die Region brauste, wurden die Feuerwehreinsätze für die Gemeinden Klingenberg, Dorfhain und Hartmannsdorf-Reichenau von der Einsatzzentrale aus koordiniert. „Die Kinderkrankheiten wurden ausgewertet und abgestellt“, so Torsten Schreckenbach. Nächster Schritt sei die Abnahme durch den Landkreis.

Das Gemeindeoberhaupt warb außerdem für die Katastrophen-Warn-App „Biwapp“, die der Landkreis bei entsprechenden Schadensereignissen mit Meldungen bestückt. (SZ/aeh)