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Behörde warnt vorm Betreten der Wälder

„Friederike“ hat im Landkreis Bautzen massive Schäden angerichtet. Und auch wegen früherer Stürme kommen die beauftragten Firmen beim Aufräumen kaum hinterher.

© dpa

Bautzen. Eine reichliche Woche nach Sturmtief „Friederike“ hat die Kreisverwaltung in Bautzen erstmals eine Schätzung über die Schäden in den Wäldern vorgelegt. Demnach geht die Behörde davon aus, dass insgesamt zwischen 150 000 und 200 000 Festmeter Holz zu Bruch gegangen sind. Das entspricht etwa einem massiven, 20 Meter hohen Holzblock mit der Grundfläche eines Fußballfeldes. Angesichts der enormen Schäden rät die Kreisverwaltung dringend davon ab, die betroffenen Wälder zu betreten.

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Nach Angaben des Landratsamts laufen die Aufräumarbeiten bereits auf Hochtouren. Die werden sich allerdings hinziehen. Denn die beauftragten Unternehmen kommen wegen der Schäden vorangegangener Stürme kaum mehr hinterher, heißt es aus der Kreisverwaltung. Zudem befinden sich durch die Arbeiten zahlreiche Forstwege in einem schlechten Zustand, deshalb können auch viele Wander- und Reitwege in den nächsten Wochen nur eingeschränkt genutzt werden. Außerdem warnt die Behörde ausdrücklich vor den Gefahren: Bei Wind und Regen können abgenickte Äste und Baumkronen herabfallen.

Zugleich empfiehlt die Kreisverwaltung privaten Waldbesitzern, sich vor Aufräumarbeiten bei Fachleuten über Schutzkleidung, Sicherheit und geeignete Technik zu informieren. Hilfe erhalten Betroffene bei den Revierleitern des Staatsbetriebs Sachsensforst und des Landratsamtes Bautzen. Weitere Informationen und die Kontakte hat der Landkreis auf seinem Internetportal zusammengestellt. (SZ/sko)

www.landkreis-bautzen.de