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Behörden helfen bei der Stallpflicht

Feuerwehr und THW haben in Görlitz-Weinhübel einen privaten Geflügelhalter unterstützt. Dafür waren Schutzanzüge, Transportkisten und Desinfektionsmittel nötig.

© dpa-tmn

Görlitz. Angehörige von Feuerwehren und Technischem Hilfswerk (THW) haben am Wochenende in Weinhübel einen privaten Geflügelhalter unterstützt, der auf seinem Grundstück baulich nicht in der Lage war, die Stallpflicht für seine Tiere durchzusetzen. Das Freilaufverbot gehört zum Sperrbezirk, den die Behörden wegen der Vogelgrippe angeordnet haben. Weil vorige Woche bei einem toten Schwan in Zgorzelec das Virus H5N8 festgestellt wurde, gilt derzeit dieser Sperrbezirk in einem Umkreis von drei Kilometern, um eine Ausbreitung des Erregers zumindest einzuschränken.

Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers waren rund 300 Tauben, Gänse, Enten und weiteres Geflügel auf dem Hof des Besitzers nicht einstallbar. THW-Mitarbeiter errichteten eine provisorische Voliere für die Tauben und räumten auf dem Gelände eines Weinhübler Vereins ein Gebäude für die vorübergehende Unterbringung der weiteren Tiere um. Den Transport dorthin übernahmen Angehörige der Berufs- sowie der freiwilligen Ortsfeuerwehren Mitte und Weinhübel. Dafür wurden aus einem Löbauer Speziallager Schutzanzüge, mehrere Transportkisten sowie Desinfektionsmittel bereitgestellt. (SZ/rs)

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