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Gesundheit

Bei Burnout frühzeitig Hilfe suchen

Zuerst sollte man immer das Gespräch mit seinem Arzt suchen - aber auch mit Vorgesetzten oder Kollegen zu reden kann hilfreich sein.

Wer im Job überlastet ist, sollte seine Sorgen nicht in sich hineinfressen. Das Gespräch mit anderen zu suchen kann hilfreich sein. © dpa/Antti Aimo-Koivisto/Lehtikuva

Mannheim. Wer Burnout-Signale bei sich selbst erkennt, sollte frühzeitig Hilfe suchen. Erster Ansprechpartner ist dabei der Hausarzt.

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Aber auch Gespräche mit dem Vorgesetzten und Kollegen helfen, die Situation am Arbeitsplatz zu verbessern. Darauf weist die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik in ihrer Zeitschrift "BGHW Aktuell" (Ausgabe 02/2019) hin. Eine klare Verteilung von Aufgaben, weniger Zeitdruck oder mehr Freiräume bei den täglichen Tätigkeiten am Arbeitsplatz können schon Lösungen sein.

Arbeitspsychologin Kathrin Schwarzmann erklärt in dem Beitrag, dass aber ebenso der Arbeitgeber in der Pflicht ist - etwa, indem er die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz in einer Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt und die Mitarbeiter zum Thema Burnout sensibilisiert.

Erste Burnout-Signale sind Schwarzmann zufolge unter anderem anhaltende Müdigkeit, Erschöpfung und Antriebslosigkeit. Betroffene hätten oft Schwierigkeiten sich zu konzentrieren, ihre Leistung lässt nach. Innere Unruhe, Nervosität und Schlaflosigkeit sowie ständige Gereiztheit können hinzukommen. Auch körperlich kann sich das Burnout-Syndrom zeigen, etwa mit Herz-Kreislauf-Problemen, Verdauungsstörungen, Rückenschmerzen, Schwindel oder Gewichtsverlust.

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