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Deutschland & Welt

Bei Kutschenunfall lebensgefährlich verletzt

Die blühende Lüneburger Heide ist ein beliebtes Ausflugsziel. Nun ist erneut eine Kutsche mit Touristen umgekippt - eine Frau kämpft nach dem Unfall um ihr Leben.

Die Kutsche ist nach dem Unfall wieder aufgerichtet worden.
Die Kutsche ist nach dem Unfall wieder aufgerichtet worden. © Christian Butt/dpa

Schneverdingen. In der Lüneburger Heide ist erneut eine Kutsche bei einem Ausflug umgekippt - nur einen Tag nach einem ähnlichen Unfall. Eine 79 Jahre alte Frau wurde dabei am Donnerstag in Schneverdingen nach Auskunft der Polizei lebensgefährlich verletzt. Sie kam mit einem Rettungshubschrauber nach Hamburg in eine Klinik. 

Fünf weitere Senioren wurden schwer verletzt, zwölf leicht. Der Unfall ereignete sich bei einem Ausflug einer Rentnergruppe aus Lehrte bei Hannover.

Die Kutsche habe auf einem Gefälle zu viel Fahrt aufgenommen und sei dann umgekippt, nachdem sie über einen Findling gefahren sei, sagte ein Polizeisprecher in Soltau.

Bei einem ähnlichen Unfall in der Nähe von Egestorf im Kreis Harburg waren am Mittwoch 13 Menschen verletzt worden. Verantwortlich für diesen Unfall sei vermutlich eine defekte Bremse gewesen, teilte ein Sprecher der Polizei nach ersten Untersuchungen mit.

Bei dem Unfall am Mittwoch war eine von zwei Pferden gezogene Kutsche von der Straße abgekommen und umgekippt. Alle 13 Fahrgäste kamen vorsorglich ins Krankenhaus, vier von ihnen wurden schwer verletzt. Die Kutscherin und die beiden Pferde blieben unverletzt. (dpa)