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Bei Polizeikontrolle: Mann will Tüten mit Drogen verschlucken

Der Vorfall ereignete sich am Tag vor Heiligabend in Löbau.

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Symbolbild.
Symbolbild. ©  dpa

Ein 33-jähriger Mann wollte am 23. Dezember vor den Augen von Polizisten zwei Cliptütchen mit Marihuana verschlucken. Das berichtet eine Sprecherin der Bundespolizei. 

Der Deutsche sei gegen 13.30 Uhr in Löbau zu Fuß unterwegs gewesen, als die Beamten der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz auf ihn aufmerksam wurden. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass er den Beamten kein Unbekannter war. "Auf Nachfrage nach Drogen drehte sich der 33-Jährige unvermittelt um, stopfte sich etwas in den Mund und fing sofort an, zu kauen", sagte die Polizeisprecherin. 

Die Beamten forderten den gebürtigen Löbauer auf, alles sofort wieder auszuspucken. Auf nachdrückliche Hinweise zu gesundheitlichen Schäden spuckte der Mann schließlich zwei Cliptütchen und eine kleinere Menge loses Marihuana direkt in eine Pfütze. Der Inhalt der Tütchen beläuft sich auf insgesamt sechs Gramm Marihuana. Die Reste in der Pfütze seien leider nicht mehr messbar gewesen. 

Die Drogen wurden sichergestellt. Der 33-Jährige erhielt eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. (mp)