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Geld und Recht

Bei wem bleibt der Hund?

Nach einer Trennung streiten die Ex-Partner oft auch um Haustiere. Dabei kann es plötzlich eine Rolle spielen, wer das Tier erworben hat.

Wenn sich ein Paar trennt, wird das gemeinsame Haustier schnell zum Zankapfel.
Wenn sich ein Paar trennt, wird das gemeinsame Haustier schnell zum Zankapfel. © dpa/Carsten Rehder

Stuttgart/Berlin. Hat nur ein Ehepartner ein Tier nachweisbar angeschafft, so bleibt es auch nach der Trennung bei diesem Partner. Das erklärt die Arbeitsgemeinschaft Familienrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV). Sie bezieht sich damit auf ein Urteil (Az.: 18 UF 57/19) des Oberlandesgerichts Stuttgart.

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Im konkreten Fall hatte ein Paar noch vor der Heirat für 450 Euro einen Welpen erworben. Laut Abgabevertrag der Tierhilfe wurde der Mann Eigentümer mit allen Rechten und Pflichten. Als sich das Ehepaar trennte, blieb die Hündin beim Ehemann. Rund neun Monate danach verlangte die Frau die Herausgabe der Hündin und ein regelmäßiges Umgangsrecht.

Vor Gericht hatte sie am Ende keinen Erfolg. Sie habe nicht nachweisen können, dass sie Eigentümerin oder Miteigentümerin der Hündin sei. Noch dazu stand auf einer Tierarztrechnung, die sie beglichen habe, dass sie die Hündin als "Pflegehund" bezeichnete. Auch dass sie erst neun Monate nach der Trennung erstmals die Herausgabe des Tieres gefordert habe, spreche dagegen, dass sie tatsächlich Miteigentümerin der Hündin sei, so das Gericht. (dpa/tmn)