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Beratungen über armenische Familie

Zumindest bis Ende Oktober dürfen Mutter und Tochter nicht abgeschoben werden: Die Härtefallkommission hat den Antrag des Flüchtlingsrates auf Beratung angenommen.

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© Roland Halkasch

Dresden. Erleichterung bei Mutter und Tochter der teilweise bereits abgeschobenen armenischen Familie. Die Härtefallkommission hat den Antrag des Flüchtlingsrates auf Beratung angenommen. Die Kommission holt jetzt Stellungnahmen der Ausländerbehörden ein und berät über den Fall.

Die nächste Sitzung der Kommission ist am 27. Oktober, bis dahin sind Mutter und Tochter sicher und dürfen nicht abgeschoben werden, so Markus Buffler, Sprecher des Ausländerbeauftragten Geert Mackenroth. Der Flüchtlingsrat hatte einen Antrag auf Beratung des Falls gestellt, so dessen Sprecher Mark Gärtner.

Am 18. September stand die Polizei vor der Wohnung der Familie in der Fichtenstraße im Hechtviertel. Die Beamten hatten den Auftrag, die fünf Menschen in ein Flugzeug zu setzen, welches sie zurück nach Armenien bringen sollte. Den Vater und die beiden Söhne nahmen die Polizisten mit, sie sind in Armenien angekommen. Die Mutter erlitt einen Zusammenbruch und musste ins Krankenhaus, die Tochter war zu diesem Zeitpunkt nicht daheim. Die Suche nach dem zwischenzeitlich als vermisst gemeldeten Mädchen wurde Polizeiangaben zufolge jedoch eingestellt, weil die Mutter dem Jugendamt glaubhaft erklären konnte, dass das Kind in Sicherheit sei. (SZ)