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Bergbauförderverein wirbt um Publikumspreis

Bei der Aktion „Verein des Jahres“ wollen die Dippser noch einen Preis. Einen ersten Erfolg haben sie schon eingefahren.

© Frank Baldauf

Von Domokos Szabo und Franz Herz

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Dresden/Dippoldiswalde. Beim Rennen um den Titel „Verein des Jahres“ geht es in den Endspurt. Noch bis 4. März wird bei der Abstimmung im Internet der Publikumsliebling gesucht. Petra Gehlich von der Ostsächsischen Sparkasse Dresden sagt: „Momentaner Spitzenreiter ist ein Verein aus dem Bereich Kultur. Mal schauen, wie sich die nächsten Tage noch entwickeln.“

Der Förderverein für den mittelalterlichen Bergbau aus Dippoldiswalde hofft, dass er sich in dieser Wertung noch nach vorne schieben kann. Jedenfalls unternimmt der Verein alles für dieses Ziel. „Ich habe über 300 E-Mails herausgeschickt, in denen ich um Unterstützung bitte“, sagt Wolfram Hagstotz vom Vereinsvorstand. Wenn der Förderverein hier gut abschneidet, käme es seinen Aktivitäten für den mittelalterlichen Bergbau in der Stadt zugute.

Die Sparkasse zeichnet zusammen mit der Sächsischen Zeitung als Medienpartner jedes Jahr engagierte Ehrenamtliche aus. Zunächst wurden aus 349 Bewerbungen zwölf Vereine für den Titel Verein des Jahres ausgesucht. Sie bekommen Prämien in Höhe von 1 000, 2 000 und 3 000 Euro. Nun geht es um noch einmal 2 000 Euro. Den zwölf nominierten Vereinen gelang es bisher, gut 2 300 Anhänger zu mobilisieren. Im vergangenen Jahr kamen 2 000 Stimmen zusammen.

Abgestimmt werden kann unter www.vereindesjahres.de. Am Start sind: in der Kategorie Kultur der Förderverein Geologie im Tharandter Wald, der Verein Serkowitzer Volksoper aus Dresden und der Verein Naturbad Buschmühle aus dem Großröhrsdorfer Ortsteil Hauswalde.

In der Kategorie Soziales sind die Pirnaer Aktion Zivilcourage, die Interessengemeinschaft Kinderferien Hoyerswerda und der Verein Mission Lifeline aus Dresden mit dabei. Beim Sport freuen sich der Cheerleaderverein Dresden, der Fußballverband Westlausitz und die Königsteiner Volleyballgemeinschaft auf viele Klicks. In der Kategorie „99 Funken“ (das ist die Crowdfunding-Plattform der Sparkasse) stehen die Lebenshilfe Dresden, der Förderverein mittelalterlicher Bergbau Dippoldiswalde und der Radeberger Sportverein auf dem digitalen Stimmzettel. Bis zur Auszeichnungsveranstaltung am 17. April bleibt es geheim, wer welchen Platz belegt hat und wer Publikumsliebling geworden ist.

Der Dippoldiswalder Verein hat für sein Projekt eines Bergbaulehrpfads in der Stadt auf der 99-Funken-Plattform um Spenden geworben und damit einen großen Erfolg erzielt. 10 000 Euro war das Mindestziel. Diesen Wert hat das Dippser Vorhaben weit überschritten. Für den Lehrpfad sind 17 511 Euro eingegangen. Wenn der Bergbauverein auch noch den Publikumspreis gewinnen sollte, wäre das mit einem Preisgeld von weiteren 2 000 Euro verbunden. „Sollten wir den Publikumspreis mit Ihrer Hilfe erhalten, so werden wir auch dieses Preisgeld für den Bergbaulehrpfad einsetzen“, verspricht Hagstotz in seiner Mail, in der er um Unterstützung wirbt. Viel Zeit dafür ist nicht mehr. Das Publikumsvoting endet am 4. März.

Infos im Internet .