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Bergstadt hält am Doppelhaushalt fest

Ein Vorstoß aus Bärenstein ist gescheitert.

© Symbolbild/dpa

Altenberg. Die Stadt Altenberg wird an ihrem Prinzip festhalten, Doppelhaushalte aufzustellen. Das hat der Stadtrat in der jüngsten Sitzung mit Mehrheit beschlossen. Zuvor hatte es eine kurze Debatte gegeben. Stadtrat Mario Nitschke (Bärensteiner Wählervereinigung) sprach sich gegen das Vorhaben aus, wieder einen Doppelhaushalt aufzustellen. Er erinnerte seine Kollegen daran, dass es im kommenden Jahr eine Stadtratswahl geben wird. Sollte man am Doppeletat festhalten, schränke man den Gestaltungsspielraum des neuen Stadtrates ein, da der Plan für 2020 schon beschlossen wäre. Deshalb plädierte der Bärensteiner dafür, zunächst nur einen Etat für 2019 aufzustellen. Widerspruch kam von den Freien Wählern. Stadtrat Eckhard Sommerschuh wies den Antrag zurück. Der neue Stadtrat habe die Möglichkeit, einen Nachtragshaushalt aufzustellen. Damit könnten Veränderungen am Zahlenwerk vorgenommen werden, so Sommerschuh.

Den Vorschlag, einen Doppelhaushalt aufzustellen, brachte Bürgermeister Thomas Kirsten (Freie Wähler) ein. Er begründete das mit dem enormen Aufwand. Vor der Einführung der doppelten Buchführung Doppik brauchte die Kämmerei zweieinhalb bis drei Wochen, um den Etat aufzustellen. Jetzt benötige sie dreieinhalb bis vier Monate. Bei einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen wurde der Vorschlag angenommen. (SZ/mb)

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