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Bergungsaktion missglückt

Auf B 169 zwischen Hainichen und Falkenau hat sich ein Laster festgefahren. Ein Bauer will helfen. Doch es wird schlimmer.

© härtelpress

Falkenau/Hainichen. Zu einem ungewöhnlichen Unfall ist es am Dienstag auf der Bundesstraße 169 zwischen Falkenau und Hainichen gekommen. Ein 46-jähriger Rumäne ist gegen 14 Uhr mit seinem Sattelzug nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. „Mit dem Rad der Zugmaschine ist er dabei auf ein angrenzendes Feld gefahren und nicht mehr weitergekommen“, erklärte Steffen Marquardt, Polizeiführer vom Dienst, auf DA-Nachfrage.

Beim Rangieren sei der Sattelauflieger quer auf der Fahrbahn zum Stehen gekommen. Ein ortsansässiger Landwirt habe dem Fahrer aus der Patsche helfen und den Laster rausziehen wollen. Es gelang nicht. Stattdessen habe sich die missliche Lage verschlimmert. Weil die Lenkrichtung des Lastkraftwagens falsch eingeschlagen war, gruben sich die Räder des Sattelzuges nur noch weiter in den matschigen Untergrund. Da konnten nur noch die Profis helfen. Ein Bergeunternehmen aus Hainichen rückte an und zog den Laster mit schwerem Gerät vom Feld.

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„Während der Arbeiten musste die Bundesstraße 169 für zwei Stunden voll gesperrt werden. Das sorgte natürlich für ein bisschen Verkehrschaos“, erklärte der erste Kriminalhauptkommissar Marquardt. Ob und wie weit sich aufgrund der Behinderungen ein Stau bildete, sei ihm nicht bekannt.

Der 46-jährige Lasterfahrer sei bei dem Malheur unverletzt geblieben. Auch sei kein nennenswerter Sachschaden entstanden. „Die Bauern haben meinen Kollegen gesagt, dass sie das Feld am Rand nur wieder ein bisschen glatt ziehen müssen“, erzählte Steffen Marquardt. (DA)