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Dippoldiswalde

Berreuth feiert, aber anders

Eigentlich war ein großes Heimatfest zum 600-jährigen Bestehen des Ortes geplant. Das geht jetzt nicht. Dafür gibt es einen interessanten Blick in die Geschichte.

Werner Irmscher, Chef des Heimatvereins, und Reinhold Gerhardt gestalten die Ausstellung zur Geschichte des Ortes.
Werner Irmscher, Chef des Heimatvereins, und Reinhold Gerhardt gestalten die Ausstellung zur Geschichte des Ortes. © Karl-Ludwig Oberthuer

Eigentlich wollten die Einwohner von Berreuth, einem der kleineren Ortsteile von Dippoldiswalde, dieses Wochenende ihr großes Dorffest zum 600-jährigen Bestehen des Ortes feiern. Dabei entstand auch die Idee, eine Ausstellung zur Geschichte des Dorfes zu gestalten, informiert Werner Irmscher, der Vorsitzende des Heimatvereins Berreuth. Reinhold Gerhardt setzt sich den Hut auf für die Organisation und die Vorbereitung der Schau. Bilder und Dokumente unter dem Thema „Berreuth – Einst und Jetzt“ hat er zusammengetragen, gesichtet und ausgewählt. Dabei bekam er Unterstützung aus dem Dorf und aus der Stadt Dippoldiswalde. Zur Gestaltung holten sich die Berreuther Hilfe bei Karl-Heinz Sobierajski. Er hatte schon zur 800-Jahrfeier von Dippoldiswalde eine ähnliche Ausstellung gemacht. 

Fest um ein Jahr verschoben

Die Festvorbereitungen gingen voran, bis Corona kam. „Dadurch bedingt konnten wir beim besten Willen unser vorgesehenes Heimatfest in diesem Jahr nicht durchführen, sondern müssen es um ein Jahr verschieben“, teilt Irmscher mit.

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Die Ausstellung war aber weitestgehend vorbereitet. So entschieden sich die Berreuther, diesen Programmpunkt ihres Jubiläums doch zu realisieren. Der Ortschaftsrat unterstützte das Vorhaben, die Stadtverwaltung gab ihre Zustimmung. So wird wie vorgesehen am Wochenende, 20. und 21. Juni 2020, im Kulturraum Berreuth, im Gebäude des Kindergartens die Ausstellung „Berreuth – Einst und Jetzt“ zu sehen sein. Geöffnet ist sie an beiden Tagen jeweils von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr.

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