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Kamenz

Über 550 junge Leute auf Berufemarkt

Unter den Ausstellern in Kamenz waren viele Anbieter von Pflegeberufen. Dazu kommen interessante Jobs in Hightech-Firmen.

Auf dem Kamenzer Berufemarkt präsentierten sich die Malteser Altenhilfe (Foto) und das Kamenzer Malteserkrankenhaus.
Auf dem Kamenzer Berufemarkt präsentierten sich die Malteser Altenhilfe (Foto) und das Kamenzer Malteserkrankenhaus. © Bernd Goldammer

Kamenz. Andrea Prager vom Landratsamt Bautzen kann auch in diesem Jahr zufrieden sein. Der Berufemarkt in der Turnhalle der Lessingschule Kamenz war ein Erfolg. Seit vielen Jahren haben sich die Organisatoren vom Sachgebiet Wirtschaftsförderung und der IHK Bautzen für das Berufsausbildungsprojekt zusammen getan. In diesem Jahr hatten sich 84 namhafte Firmen und anerkannte Bildungsträger der Region in die Ausstellerlisten eingetragen. Darunter waren große Ausbildungsanbieter wie die BASF aus dem brandenburgischen Schwarzheide oder Müllermilch aus Leppersdorf. Und auch Hightech-Firmen wie der Hersteller von Dialysegeräten B. Braun Avitum Saxonia oder die Prettl Electronics GmbH aus Radeberg sehen Kamenz als guten Standort für die Gewinnung ihres Berufsnachwuchses.

Am Stand von Prettl gaben die Azubis Erik Möckel, Arina Schewtschuk und Philip Wendt Einblicke in die Berufsausbildung. Dazu kamen auch Handwerksbetriebe aus vielen Branchen. Kamenz erweist sich immer wieder als vorteilhafter Standort zwischen Sachsen und dem Brandenburger Land. Dazu kommt, dass sich die Organisation durch das Landratsamt Kamenz an den Bedürfnissen von Ausbildungsanbietern und Ausbildungssuchenden orientiert. So war auch diesmal der Andrang wieder groß. „Weit über 550 Besucher wurden gezählt. Viele davon kamen mit unseren kostenlosen Sonderbussen nach Kamenz“, sagt Andrea Prager.

Eines der besten Autohäuser in Deutschland

Dresden braucht starke und innovative Unternehmen, wie das Autohaus Dresden. Der Opelhändler ist seit über 25 Jahren tief mit der Region verwurzelt.

Mitmachangebote für Schüler

Viele Aussteller hatten informative Flyer dabei. Ihre Mitmachangebote weckten Interesse.  Ausbildungsanbieter wie die Kamenzer HEC stellten eine breite Palette an Sozialberufen vor. Viele Besucher freuten sich darüber, dass auch das Malteser Krankenhaus Kamenz wieder mit dabei war. Denn Pflegeberufe haben Zukunft. „Nach den neuen Ausbildungsformen können Absolventen künftig sowohl in Krankenhäusern, als auch in Pflegeeinrichtungen tätig werden“, erklärt Geschäftsführerin Madlen Bär von der HEC Bildungsakademie aus Kamenz. 

Auch das Malteser Krankenhaus bildet Pflegekräfte aus. Wer Rettungssanitäter werden will, hatte mit Thomas Vetter von der Kamenzer Falk Notfallrettungs GmbH einen kompetenten Ansprechpartner. „Wir bilden unsere Einsatzkräfte von Anfang an sehr praxisorientiert aus.“ Die Königsbrücker Ausbildungsstätte gGmbH bildet in den Bereichen Metalltechnik, Schweißen, Mechatronik und Elektrotechnik aus.  Auch Polizei und Bundeswehr waren vor Ort, um ihre Berufe zu präsentieren.

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