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Kamenz

Berufliche Schulzentren neu sortiert

Der Freistaat fordert überall Mindestschülerzahlen. Um diese nicht zu unterschreiten, ändern sich ein paar Zuständigkeiten.

Das Berufliche Schulzentrum für Wirtschaft und Technik in den Bautzener Schilleranlagen. © SZ/Uwe Soeder

Bautzen/Kamenz. Der Landkreis Bautzen legt zum 1. August dieses Jahres die Beruflichen Schulzentren für Wirtschaft und Technik sowie für Ernährung und Hauswirtschaft zusammen. Die fusionierte Einrichtung soll dann Berufliches Schulzentrum Bautzen heißen, beschloss jetzt der Kreistag. Die Fischereischule Königswartha wird Teil dieses neuen Zentrums. Zum gleichen Datum wird die Sächsische Steinmetzschule Demitz-Thumitz dem Beruflichen Schulzentrum Kamenz angegliedert. Für die Beruflichen Schulzentren in Hoyerswerda und Radeberg ändert sich nichts.

Der Grund für die Umstrukturierung liegt Vize-Landrat Udo Witschas (CDU) zufolge in der vom Freistaat geforderten Mindestschülerzahl von 550 für jedes Berufliche Schulzentrum. Die Zentren in Hoyerswerda und Bautzen sowie das Bautzener für Wirtschaft und Technik überschreiten diese Zahl deutlich. Das Zentrum in Kamenz liegt noch knapp darüber, das Bautzener für Ernährung und Hauswirtschaft bereits darunter. Mit dem Zusammenschluss will der Landkreis eine eventuell drohende Schließung des Beruflichen Schulzentrums für Ernährung und Hauswirtschaft vermeiden. Denn dann könnten weitere Bildungsgänge aus der Oberlausitz nach Dresden abwandern.

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Die Kosten für die bevorstehende Umstrukturierung beziffert das Bautzener Landratsamt auf 10 000 Euro für neue Schilder, Briefpapier und Ähnliches. Insgesamt lernen an allen Beruflichen Schulzentren im Landkreis Bautzen derzeit mehr als 4 000 junge Leute. (SZ/tbe)