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Pirna

Berufschancen für Geflüchtete

Eine Ausstellung im Pirnaer Rathaus zeigt, wie Flüchtlingen geholfen wird, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Im Pirnaer Rathaus ist eine neue Ausstellung mit dem Titel „Integrationsgeschichten“ zu sehen.
Im Pirnaer Rathaus ist eine neue Ausstellung mit dem Titel „Integrationsgeschichten“ zu sehen. © Daniel Förster

Im Pirnaer Rathaus ist derzeit eine neue Ausstellung mit dem Titel „Integrationsgeschichten“ zu sehen. Initiiert wurde diese Ausstellung vom sächsischen Wirtschaftsministerium und vom sächsischen Flüchtlingsrat.

Darin gehen die Ausstellungsmacher der Frage nach, wie geflüchtete Menschen den Weg auf den Arbeitsmarkt finden. Sie präsentieren Fotos von Menschen sowie deren Erfolgsgeschichten, wie der Schritt ins Berufsleben gelang. „Ausbildung und Arbeit lässt Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben“, sagt Stefan Brangs, Staatssekretär im sächsischen Wirtschaftsministerium. Jedes einzelne Foto dieser Ausstellung zeige, wie stolz die Menschen auf das Erreichte sind.

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Um geflüchteten Menschen in Sachsen Zugang zu Ausbildung und Arbeit zu erleichtern, hatte das Wirtschaftsministerium bereits 2016 das Modellprogramm „Arbeitsmarktmentoren für Geflüchtete“ aufgelegt. Innerhalb dieses Programmes wurden in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt Projekte mit jeweils mehreren

Mentoren etabliert, die sowohl Geflüchtete als auch Arbeitgeber beraten und begleiten.

Ziel dessen ist, geflüchtete Menschen in eine Berufsausbildung oder in eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit zu vermitteln und sie auf diese Weise zu integrieren. Die Mentoren helfen den Geflüchteten, sich in der Berufswelt zu orientieren, bei der Kommunikation mit Behörden, im Bewerbungsverfahren sowie bei der Suche nach Ausbildungs- und Arbeitsstellen.

Die Ausstellung im Pirnaer Rathaus ist bis zum 23. August zu den üblichen Öffnungszeiten der Stadtverwaltung zu sehen.