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Döbeln

Übervolle Klassen bei Kfz-Mechatronikern

Das ist nicht der einzige Beruf, der boomt. Interessierte lädt das BSZ für Sonnabend ein.

Das Berufliche Schulzentrum an der Thomas-Mann-Straße öffnet am Sonnabend seine Türen für künftige Schüler.
Das Berufliche Schulzentrum an der Thomas-Mann-Straße öffnet am Sonnabend seine Türen für künftige Schüler. © Archiv/Dietmar Thomas

Döbeln. Der Tag der offenen Tür des Berufsschulzentrums (BSZ) Döbeln Mittweida bietet Einblicke in zwölf verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten im Döbelner Schulteil.

„Wir zeigen Angebote für die duale Ausbildung zum Verkäufer, die Kaufleute für Büromanagement und Einzelhandel, die Fachkraft für Lagerlogistik, den Elektroniker und Kraftfahrzeugmechaniker“, nennt Schulleiterin Katrin Neumann Beispiele. 

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Vor allem bei den beiden Letztgenannten seien die Anmeldezahlen so hoch wie lange nicht. „Bei den Kfz-Mechatronikern und Elektronikern haben wir übervolle Klassen. Die beiden Berufe boomen gerade“, so der stellvertretende Schulleiter Michael Winkler. Jahre zuvor habe die Schulleitung noch gebangt, ob es überhaupt genügend Interessenten für eine Klasse gibt.

Vorgestellt werden auch Vollzeitausbildungen an der Fachoberschule. Diese seien für all jene geeignet, die voraussichtlich einen guten Realschulabschluss haben werden. 56 Plätze stehen im Bereich Gesundheit und Soziales zur Verfügung sowie 28 Plätze im Bereich Wirtschaft und Verwaltung. 

Auch im Bereich Technik gibt es 28 Plätze. Der wird aber in Mittweida ausgebildet. Für alle drei Richtungen ist bereits am 31. März Bewerbungsschluss. Die Fachoberschule wird am Tag der offenen Tür um 9.30 und 11 Uhr in Vorträgen im Haus C vorgestellt.

„Neu ist, dass mit der Fachhochschulreife im Bereich Gesundheit und Soziales die Zugangsvoraussetzungen für die Fachschule Sozialwesen, also die Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher erfüllt sind“, sagt Katrin Neumann. 

Abgänger der zehnten Klasse müssen ansonsten zuerst die Ausbildung zum Sozialassistenten absolvieren. Das Interesse ist groß. Derzeit seien die Erzieherklassen in allen Lehrjahren voll belegt.

Jugendliche, die noch unsicher sind, welche Richtung sie einschlagen wollen, und mindestens einen Hauptschulabschluss vorweisen können, bietet das BSZ ein Berufsgrundbildungsjahr an. Das ist in den Richtungen Metall sowie Wirtschaft und Verwaltung möglich.

Jugendliche, die gar keinen Schulabschluss haben, können ein Berufsvorbereitungsjahr absolvieren. Angebote gibt es für Mädchen in den Bereichen Wirtschaft, Verwaltung und Farbe und für die Jungs in Metall und Holz. 

Für Förderschüler gibt es Extraklassen zur Berufsvorbereitung in den Bereichen Gesundheit und Pflege sowie Hauswirtschaft für die Mädchen sowie Holz und Farbe für die Jungen. „Absolventen, die das Berufsvorbereitungsjahr erfolgreich abschließen und noch keinen Hauptschulabschluss besitzen, bekommen diesen zuerkannt“, sagt die Schulleiterin.

Das Berufsschulzentrum bildet an vier Standorten insgesamt 1.150 junge Leute aus, 650 davon in Döbeln. „Diese Zahl ist in den vergangenen Jahren relativ konstant geblieben“, so Katrin Neumann. Die Berufsschüler werden von 80 Lehrern unterrichtet.

Tag der offenen Tür: 25. Januar, 9 bis 12 Uhr, Berufsschulzentrum Döbeln, Thomas-Mann-Straße 1 in Döbeln. Parallel zu Döbeln können sich Interessierte auch im Schulteil Mittweida an der Poststraße 13 informieren. In Rochlitz ist für den 24. Januar in der Zeit von 15 bis 18 Uhr ein Tag der offenen Tür geplant.

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