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Zittau

Berufungsprozess wegen 20 Straftaten

Ein Zittauer ist mit dem Ersturteil von 32 Monaten Freiheitsstrafe unzufrieden. Jetzt wird das Verfahren noch einmal aufgerollt - mit 33 Zeugen.

©  dpa (Symbolbild)

Der Zittauer Kevin G. beschäftigt erneut die Görlitzer Justiz. Erst im Dezember war er durch das Amtsgericht nach fünf Prozesstagen und 33 Zeugenaussagen zu einer Haftstrafe in Höhe von 32 Monaten verurteilt worden. Gegen das Urteil ist er in Berufung gegangen. Heute beginnt das Berufungsverfahren vor dem Görlitzer Landgericht. Wie aus Gerichtskreisen zu erfahren war, richtet sich die Berufung nicht nur gegen das Strafmaß selbst, sondern auch gegen die gerichtlichen Feststellungen zu den angeklagten Straftaten. Und das waren immerhin 20. Unter anderem ging es dabei um Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und Diebstahl. Da es sich somit um eine sogenannte vollständige Berufung handelt, wird sich dieses Verfahren nach jetzigem Stand unter Umständen ebenfalls über fünf Tage hinziehen, da alle 33 Zeugen noch einmal gehört werden müssen. 

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