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Hoyerswerda

Beseitigung Erdmassen-Verkippungen 

Die nachträglich beantragte Baugenehmigung wird durch das Landratsamt Bautzen versagt.

Da die Erdmassenverkippung am Rande von Torno auf einer Fläche von mehr als 300 Quadratmetern erfolgte, war eine Baugenehmigung erforderlich.
Da die Erdmassenverkippung am Rande von Torno auf einer Fläche von mehr als 300 Quadratmetern erfolgte, war eine Baugenehmigung erforderlich. © Foto: Ralf Grunert

Leippe-Torno. Eine Neuigkeit hat Lautas Bürgermeister Frank Lehmann zur ersten Sitzung des Ortschaftsrates von Leippe-Torno nach der Sommerpause mitgebracht. Es ging um die Anfang des Jahres 2018 unweit der Weinbergstraße in Torno verkippten Erdmassen. Der Verursacher hatte versucht, sich die Ablagerungen per Baugenehmigung nachträglich genehmigen zu lassen. Der Technische Ausschuss des Lautaer Stadtrates versagte dem im September vergangenen Jahres seine Zustimmung. Das galt ebenso für den Antrag, weitere Erdmassen in diesem zu einem Landschaftsschutzgebiet gehörenden Bereich abzulagern. Diese Entscheidung der Lautaer Stadträte hatte allerdings nur empfehlenden Charakter. Das letzte Wort hat das Landratsamt Bautzen als die zuständige Behörde. Und die hat nun entschieden. „Die Baugenehmigung wird versagt“, das hat der Bürgermeister vorab aus dem Landratsamt erfahren, wie er im Kreise der Ortschaftsräte von Leippe-Torno informierte.

Aus dieser Entscheidung folgt, so Frank Lehmann weiter, dass die betreffenden Erdmassen Abfall sind und ordnungsgemäß entsorgt werden müssen. Die offiziellen Schreiben an den Verursacher und parallel auch an die Stadt stehen noch aus.

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Bei den Verkippungen handelt es sich um mehr als 100 Lkw-Ladungen unbelasteten Bodenaushub (TAGEBLATT berichtete), der im Zuge einer Straßenbaumaßnahme angefallen war. Ziel war es gewesen, die im betroffenen Bereich befindlichen vernässten Flächen abzudecken, um sie wieder landwirtschaftlich nutzen zu können.