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Dresden

Besitzer von Handgranaten angeklagt

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat nun Anklage gegen einen Deutschen erhoben. Er hatte in seiner Wohnung in Radeburg Kriegswaffen gelagert.

Vor dem Landgericht Dresden muss sich ein 56-jähriger Deutscher verantworten, der gefundene Kriegswaffen und Munition nicht den Behörden meldete.
Vor dem Landgericht Dresden muss sich ein 56-jähriger Deutscher verantworten, der gefundene Kriegswaffen und Munition nicht den Behörden meldete. © René Meinig

Dresden. Die Staatsanwaltschaft Dresden hat gegen einen 56-jährigen Deutschen Anklage zur Großen Strafkammer des Landgerichts Dresden unter anderem wegen des vorsätzlichen unerlaubten Besitzes von Kriegswaffen erhoben. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit. 

Dem Mann wird vorgeworfen, Anfang November 2018 in einem Tresor in der Garage seines Wohnhauses in Radeburg unter anderem 20 Handgranaten russischer Bauart ohne Zünder, einen Revolver und diverse Munition aufbewahrt zu haben.

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Der Beschuldigte soll die Waffen und die Munition vor etwa zehn Jahren während Umbaumaßnahmen in einer Scheune gefunden haben, ohne den Fund bei der zuständigen Überwachungsbehörde anzuzeigen. "Er verfügte nicht über die erforderlichen Erlaubnisse zum Besitz der Waffen und der Munition", so die Staatsanwaltschaft. 

Der Mann soll gestanden haben, befinde sich aber nicht in Untersuchungshaft, "da keine Haftgründe bestehen". 

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Das Landgericht Dresden wird über die Eröffnung des Hauptverfahrens und die Zulassung der Anklage entscheiden. Ein Termin zur Hauptverhandlung wird vom Landgericht Dresden bestimmt. (SZ)

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