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Sachsen

Bessere Bezahlung von Notarztdiensten

In Sachsen werden Notarztdienste künftig besser entlohnt. Für die freiwilligen Einsätze gibt es zwei Jahre lang zehn Prozent mehr Geld.

© Lino Mirgeler/dpa (Symbolbild)

Dresden. Notarztdienste werden in Sachsen künftig besser bezahlt. Die Honorare steigen um zehn Prozent, die Regelung gelte ab 1. Januar 2020, teilten die gesetzlichen Krankenkassen und die Arbeitsgemeinschaft Sächsischer Notärzte am Donnerstag mit. Auch der Einsatz an Feiertagen soll besser vergütet werden. Die Vereinbarung gilt für zwei Jahre. 

Die Krankenkassen zahlen eigenen Angaben zufolge jedes Jahr rund 23 Millionen Euro für rund 140.000 Notarzteinsätze im Freistaat. "Die sächsischen Notärzte opfern einen beträchtlichen Teil ihrer Freizeit und leisten schnelle Hilfe in lebensbedrohlichen Situationen rund um die Uhr", sagte Silke Heinke, Leiterin des Verbandes der Ersatzkassen in Sachsen.

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Die Übernahme von Notarztdiensten in Sachsen ist freiwillig. Die meisten Notärzte übernehmen Einsätze neben ihrer Arbeit in der Klinik oder Praxis. Die bessere Bezahlung soll allen Notärzten zugute kommen, vor allem aber die Versorgung in ländlichen Gebieten sicherstellen, hieß es. (dpa)