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Beste Nachrichten für den kleinen John

Aufatmen in Sebnitz. Die Krankenkasse hat angekündigt, die Kosten für die Behandlung des schwerkranken Babys zu übernehmen.

Jana Brandt und Vater Marcel Krons mit John.
Jana Brandt und Vater Marcel Krons mit John. © Daniel Schäfer

Die Nachricht landete am Montag zunächst per Fax in einem Anwaltsbüro im Nordrhein-westfälischen Olpe. Dort hat Johannes Kaiser, der Rechtsanwalt, der schon für ein erkranktes Baby in Ludwigsburg die teure Behandlung durchgesetzt hatte, seine Kanzlei. Jetzt war der Anwalt auch für den kleinen John aus Sebnitz erfolgreich.

Die AOK Plus wird die Kosten für die Behandlung von John mit Zolgensma übernehmen – vorausgesetzt, die Ärzte erachten dies als notwendig. Das schreibt die Krankenkasse in dem besagten Fax vom Montag.

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Hoffnung für John

Der kleine John aus Sebnitz ist lebensbedrohlich krank. Seine Eltern versuchen das scheinbar Unmögliche.

Für die Eltern des an der lebensbedrohlichen spinalen Muskelatrophie erkrankten Jungen aus Sebnitz sind das die schönsten Neuigkeiten: „Wir sind gerade total überwältigt, die beste Nachricht auf Erden ist gerade angekommen“, posteten Jana Brandt und Marcel Krons am Montagabend auf der Facebookseite, die sie für ihren sieben Monate alten Sohn eingerichtet haben. Telefonisch waren sie am Abend nicht zu erreichen. „Wir müssen jetzt das Ganze erst mal sacken lassen …“, lautet der letzte Satz des Facebook-Posts.

Hunderte Menschen nehmen Anteil am Schicksal des Jungen.  Auf der Spendenseite für John im Internet waren bis Montagabend über 24.000 Euro zusammengekommen. Für den Fall, dass das Geld nicht für die Behandlung benötigt wird, soll es an die Deutsche Muskelstiftung fließen, die Betroffene und die Erforschung der seltenen Erbkrankheit unterstützt.