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Bestseller-Autoren in Schiebock

© dpa

Der Unternehmerclub hat sich in seinem 23. Jahr viel vorgenommen. Mit neuem Vorstand und einem langjährigen Vorsitzenden.

Bischofswerda. Die Welt spielt verrückt. EU- und Eurokrise, Brexit, Trump, Populisten auf dem Vormarsch. Der Kapitalismus steckt in seiner historisch schwersten und dauerhaftesten Krise. Das behaupten die Bestseller-Autoren Matthias Weik und Marc Friedrich. Im Jahr 2012 schrieben sie gemeinsam das Buch „Der größte Raubzug der Geschichte – warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden“. Der Unternehmerclub Oberlausitz holt die beiden Ökonomen nach Bischofswerda. Am 15. März werden sie im BMW-Autohaus Mobilforum einen öffentlichen Vortrag halten. Für den 1995 in Bischofswerda gegründeten Unternehmerclub, der inzwischen auch im Raum Bautzen aktiv ist, dürfte es das Jahres-Highlight werden. Rund 40 Firmenchefs aus der Region gehören dem Klub an, weitere sind zur Mitarbeit eingeladen, sagt Klubvorsitzender Bernhard Plewnia. Der Inhaber eines Assekuranzunternehmens in Bloaschütz wurde jetzt zum zehnten Mal in Folge für weitere zwei Jahre gewählt. Auch sein Stellvertreter, der Bischofswerdaer Malermeister Ingolf Bannert, wurde auf der Jahreshauptversammlung in Rammenau in seinem Amt bestätigt. Ebenso die langjährige Schatzmeisterin, die Bischofswerdaer Steuerberaterin Ute Czerwinski. Neu im fünfköpfigen Vorstand sind als Beisitzer der Bischofswerdaer Gärtnermeister Erhard Döring und die Neukircherin Andrea Pötter, die in Bischofswerda das Autohaus Zurawski führt. Die Klubmitglieder treffen sich mehrmals im Jahr zu Weiterbildungen, Kultur und Exkursionen, an denen auch die Partner teilnehmen, sowie Firmenbesuchen, demnächst in der Championzucht Pietsch in Geißmannsdorf. Hauptanliegen des Klubs ist es, die persönlichen Kontakte unter den Unternehmern zu pflegen, auch in der Freizeit, sagt Bernhard Plewnia. Wenn sich dadurch auch geschäftliche Beziehungen anbahnen – umso besser. (SZ)

www.unternehmerclub-oberlausitz.de