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Bestsellerautoren bei Literaturtagen

Bekannte Schriftsteller kommen nach Görlitz und stellen ihre Bücher vor. Dabei dreht sich alles um Grenzen.

© Fredrik von Erichsen/dpa

Görlitz. Die diesjährigen Literaturtage in Görlitz vom 11. bis 15. April widmen sich den unterschiedlichen Facetten von Grenzen und Grenzräumen. Sie knüpfen damit an eine laufende gesellschaftliche Debatte an. Die einst als Errungenschaft angesehenen offenen Grenzen in Europa werden seit der EU-Erweiterung 2004, spätestens aber mit der Flüchtlingswelle infrage gestellt. Darüber wollen die Literaturtage, die der städtische Kulturservice organisiert, ins Gespräch kommen. So heißt es bereits zum Auftakt am 12. April in einer Podiumsdiskussion „Wie viele Grenzen verträgt Europa“. Zu dem Thema werden unter anderem diskutieren der unter Kanzler Gerhard Schröder als Regierungssprecher bekannte Uwe-Karsten Heye und die polnische Bestsellerautorin Olga Tokarczuk. Einen Tag darauf weilt der Schriftsteller Clemens Meyer in Görlitz und stellt sein Buch „Stille Trabanten“ vor. Der 40-jährige Autor gehört zu den erfolgreichsten Schriftstellern in Deutschland der jüngeren Generation. Und schließlich wird am 15. April der erste Kinodokumentarfilm über Jacob Böhme erstmals in Deutschland gezeigt.

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Damit die Literaturtage nicht plötzlich kommen und dann schnell vorbei sind, gibt es einen Prolog. Dazu zählen Buchvorstellungen und Lesungen an verschiedenen Orten in Görlitz und Zgorzelec. Los geht es am Donnerstag nächster Woche bereits: Dann liest Autorin Natascha Sturm aus ihrer Erzählung „Taty und Paul“ in der Stadtbibliothek. (SZ)

www.literaturtage.eu

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