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Besucherrekord beim Lichterfest in Zittau

Die Veranstalter sind zufrieden. Der Stollenverkauf bringt 350 Euro für die Sanierung des Glockenspiels der Blumenuhr.

© Mario Heinke

Von Mario Heinke

Zittau. Vier Paare stehen am Herkulesbrunnen und versuchen mehrmals ein „Selfie“ mit dem Smartphone zu fabrizieren. Die angestrahlte Fassade des Salzhauses soll unbedingt auf dem Foto erkennbar sein, bevor es an Kinder, Verwandte und Freunde verschickt wird. Als die Feuerwehr mit dem Weihnachtsmann vorfährt, wird er zum begehrten Fotomotiv. Das war am Sonnabendabend beim Lichterfest.

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Zur Sicherstellung der öffentlichen Nahversorgung sind viele Shops für Sie weiterhin erreichbar und geöffnet.

Über 10 000 Besucher kamen zum Lichterfest am zweiten Adventswochenende in das Stadtzentrum. Das Salzhaus war neben den beiden Feuershows an beiden Abenden das meist fotografierte Objekt. Rote Lichtsäulen markierten die historischen Fassaden der Geschäfte und verliehen der Altstadtkulisse weihnachtliches Flair. Livemusik, Bastelrunde und ein weiterer Weihnachtsmann in der Frauenstraße, Lagerfeuer-Romantik in der Bautzener Straße, eine Modenschau in der Johannisstraße, Feuerzauber vor der Johanniskirche und die Puppenbühne im Salzhaus gehörten zu den Höhepunkten. Der Verein „Zittau lebendige Stadt“ organisiert das Lichterfest seit Dezember 2013 in Zusammenarbeit mit der Stadt als Einkaufswochenende im Advent.

„Ein sehr gelungenes Wochenende mit guter Stimmung. Die Aktionen der Händler sorgten für Belebung und mehr Besucher als in den Vorjahren“, so das Fazit der Vereinsvorsitzenden Andrea Paul. Der Verein will im Januar beraten, wie das Lichterfest weiterentwickelt werden kann.

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Am Sonntag verkauften Oberbürgermeister Thomas Zenker (Zkm) und Ratsuhrmacher Guido Hannig eine Stunde lang Rosinen-Stollen am Café Lust auf dem Markt. Bäckermeister Klaus Blenke hatte die Stollen gespendet. Die Einnahmen von 350 Euro fließen in die Sanierung des Glockenspiels.