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Besucherrekord beim Rückkehrertag

Ministerpräsident Michael Kretschmer informierte sich ebenfalls an den insgesamt 36 Ständen beim Rückkehrertag, so wie hier bei der Sowag. © Rafael Sampedro

Etwa 30 Unternehmen stellten sich in Neugersdorf vor und warben um neue Mitarbeiter und Heimkehrer.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat die etwa einstündige Fahrt am Donnerstag von Dresden nach Neugersdorf zum zweiten Rückkehrertag gut genutzt. "Ich habe auf der Fahrt meine Neujahrsrede geschrieben", sagte er zur Eröffnung der Veranstaltung in Rößlers Ballsaal. Seine Rede ist voller Zuversicht. "Der Aufschwung ist da", sagt Michael Kretschmer. Und er freute sich, dass so viele Unternehmen der Region mit so einem Rückkehrertag gemeinsam für die Oberlausitz und um Arbeitskräfte werben. Während das Gehalt hier etwas niedriger sein mag, als beispielsweise in München, hat die Oberlausitz dafür aber auch viele Vorteile, die München nicht bieten kann, meinte er. "Hier kann man schön leben, findet Kita-Plätze, bezahlbaren Wohnraum und vieles mehr, berichtete der Ministerpräsident.

Mit etwa 450 Besuchern sind zum zweiten Rückkehrertag wesentlich mehr Leute gekommen, als bei seiner ersten Auflage vor einem Jahr in Zittau. "Wir, aber auch die Unternehmen, sind sehr zufrieden mit der Resonanz", sagte der Wirtschaftsförderer der Stadt Ebersbach-Neugersdorf, Stefan Halang. „Weihnachten schenken wir uns nur einen neuen Job“. Unter diesem Slogan hatten am Donnerstag die Wirtschaftsförderer der Städte Ebersbach-Neugersdorf und Zittau zum zweiten Rückkehrertag nach Neugersdorf eingeladen. Neben 30 Unternehmen aus allen Branchen, standen auch Ansprechpartner der beiden Städte parat und informierten zu Leben und Freizeit in der Region. Und viele Besucher und potenzielle Heimkehrer nutzten das Angebot. 

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