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Besucherrekord in der Arena

Bei den Besucherzahlen werden in der Arena Rekorde vermeldet. Nicht nur deshalb muss die Stadt weniger zuschießen.

© Archiv/ Falko Müller

Riesa. Die FVG Riesa konnte zuletzt einen neuen Besucherrekord für die Sachsenarena vermelden. Mehr als 176 000 Gäste strömten 2015 durch die Türen der Veranstaltungshalle – so viele wie noch nie in der 16-jährigen Geschichte der Arena.

Doch nicht nur auf dieser Ebene entwickelte sich die FVG in den vergangenen zwölf Monaten prächtig. „Die städtischen Zuschüsse für die Tochtergesellschaft waren noch nie so niedrig“, sagt Riesas Oberbürgermeister Marco Müller, der seit 2012 auch Aufsichtsratsvorsitzender der Gesellschaft ist. „Zu diesem positiven Gesamtergebnis hat nicht nur die Arena beigetragen. Auch das Stadtmuseum, die Stadtbibliothek und der Tierpark halfen mit ihren Einnahmesteigerungen dabei, dieses Resultat zu erzielen“, ergänzt Müller. Dennoch werden die ideellen Bereiche der FVG nie kostendeckend arbeiten können. „Deutschlandweit kenne ich kein Museum und keine Bibliothek, die ohne Zuschüsse existieren können“, sagt FVG-Prokurist Reiner Striegler. Er betont, „dass aber eben genau diese Bereiche als weiche Faktoren für unsere Riesaer Bürger und Gäste einen besonderen Stellenwert besitzen“.

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Die Sachsenarena habe durch tolle Events und den Besucherrekord im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder positiv zur Ergebnisentwicklung beigetragen. „Die Zuschüsse aus städtischer Hand haben sich signifikant verringert“, sagt Marco Müller. „Im Vergleich der letzten zehn Jahre haben sie sich fast halbiert“, ergänzt Müller.

Mit etwas mehr als einer Million Euro glich die Stadt der FVG 2015 tatsächlich in etwa nur noch die Hälfte des Zuschussbeitrages von noch vor zehn Jahren aus. „Dies unterstreicht, dass wir uns nach kritischen Zeiten in sehr ruhigem Fahrwasser befinden und momentan nicht nur kulturell, sondern auch wirtschaftlich absolut auf Kurs liegen“, sagt FVG-Geschäftsführerin Kathleen Kießling. (SZ)