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Betreten des Schlossparks noch immer auf eigene Gefahr

Im Februar will die Gemeinde problematische Baumkronen verschneiden lassen. Die 2017er Spenden sind aber aufgebraucht.

© Brühl/Archiv

Von Kathrin Krüger-Mlaoujhia

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Schönfeld. Es liegt noch immer geschnittenes Bruchholz im Schönfelder Schlosspark. „Interessenten auch von außerhalb können sich in der Gemeinde melden, um sich was abzuholen“, sagt Bürgermeister Hans-Joachim Weigel. Das Holz stammt von den Stürmen im vorigen Jahr. Orkantief Friederike brachte nun einen weiteren Baum zu Fall.

Weil in etlichen Kronenbereichen noch Äste hängen, die abzustürzen drohen, sind Teile des Schönfelder Schlossparks weiterhin gesperrt. Das sei eine Frage der Sicherheit, so der Bürgermeister. Der ganze Park darf derzeit nur auf eigene Gefahr betreten werden, so weisen es Schilder aus. Für die Sanierung der Baumkronen nach den letzten Stürmen liegen der Gemeinde nun drei Angebote vor. Die braucht Schönfeld auch, um den Auftrag an den günstigsten Bieter vergeben zu können. Im Februar sollen die Schäden im Schlosspark laut Hans-Joachim Weigel beräumt werden. Dann beginnt die Schonzeit, um Vögel bei Nestbau und Brut nicht zu stören.

Auch Kraußnitzer Bäume betroffen

Orkan Xavier war im vorigen Oktober auch nicht spurlos am Schlosspark vorbeigezogen. Damals sind schon von Baumkronen große Äste abgebrochen und hingen in den Wipfeln benachbarter Bäume. Über 3000 Euro Spenden hatte die Gemeinde im Vorjahr für den Schlosspark erhalten. Die sind für die Schadensberäumung schon draufgegangen. Nun muss die Gemeinde wieder selbst zahlen. Auch zwei Bäume am Kraußnitzer Friedhof stellen eine Gefahr dar, erklärt der Bürgermeister.