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Chemnitz

Betrüger richten Millionen-Schäden an

Mit einem Großeinsatz ist die Polizei gegen eine Bande von Kreditkartenbetrügern vorgegangen. In Chemnitz und Düsseldorf klickten nun die Handschellen.

© Sven Hoppe/dpa (Symbolbild)

Chemnitz. Mit einem Großeinsatz ist die Polizei aus mehreren Bundesländern gegen eine Bande von Kreditkartenbetrügern vorgegangen. In Chemnitz und Düsseldorf wurden dabei am Mittwoch die zwei 31 und 32 Jahre alten Hauptverdächtigen festgenommen, teilte die Bundespolizei mit. Gemeinsam mit weiteren Tatverdächtigungen sollen die beiden Chinesen im Internet rund 15.000 Tickets der Deutschen Bahn und anderer Verkehrsunternehmen im Wert von etwa zwei Millionen Euro gekauft und billiger weiter verkauft haben.

Ob dabei gefälschte oder gestohlene Kreditkarten benutzt wurden, müsse erst ausgewertet werden, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei auf Nachfrage. Bei dem Einsatz seien die Wohnungen der beiden Hauptverdächtigen durchsucht und Beweismittel sichergestellt worden.

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An der Aktion waren insgesamt 118 Einsatzkräfte der Bundespolizei aus Halle (Sachsen-Anhalt), Bayreuth (Bayern), Sankt Augustin (Nordrhein-Westfalen) und Berlin sowie Beamte des Landeskriminalamts Sachsens beteiligt. Die Staatsanwaltschaft Chemnitz ermittelt seit Anfang 2019 gegen die Bande.

"Damit haben wir weiteren Vermögensschaden von den Verkehrsunternehmen abgewandt und einmal mehr aufgezeigt, dass auch das Internet kein rechtsfreier Raum für Betrüger ist", sagte der Leiter der mitteldeutschen Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung, Polizeioberrat Markus Pfau. (dpa)