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Leben und Stil

Betrunkene Radler riskieren Führerschein

Auch Radfahrer müssen sich an Promillegrenzen halten. Die Obergrenze liegt zwar eher hoch - trotzdem verzichtet man am besten ganz auf Alkohol.

Auch für Radfahrer gibt es eine Promilleobergrenze - sie liegt mit 1,6 aber deutlich höher als die für Autofahrer.
Auch für Radfahrer gibt es eine Promilleobergrenze - sie liegt mit 1,6 aber deutlich höher als die für Autofahrer. © Roland Weihrauch/dpa

München. Auch wer auf dem Fahrrad radelt, muss sich an Promillegrenzen halten. Sie liegt mit 1,6 Promille höher als bei Kraftfahrzeugen, so der Tüv Süd.

Aber wer so betrunken radelt, muss nicht nur mit hohen Geldstrafen und drei Punkten in Flensburg, sondern auch mit einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) rechnen. Wer hier durchfällt, riskiert seinen Führerschein. Auch ein lebenslanges Radfahrverbot könne ausgesprochen werden.

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Bereits ab 0,3 Promille können Radler straffällig werden, wenn sie eine auffällige Fahrweise zeigen, eine Gefahr für andere sind oder einen Unfall verursachen. Sicher ist eine Teilnahme am Straßenverkehr nur ohne Alkohol, so der Tüv Süd. Spätestens wenn Radler sich nach dem Trinken von Alkohol schwindelig fühlen oder gar unsicher auf den Beinen sind, sollten sie das Rad stehen lassen und auf Taxen oder den Nahverkehr ausweichen.

Ein Promillerechner könne helfen, den Promillewert besser einzuschätzen. Achtung: Nur rund 0,1 Promille Alkohol baut der Körper pro Stunde ab. Daher im Zweifel auch am nächsten Morgen das Rad oder gar das Auto stehen lassen. (dpa)

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