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BFV spielt weiter in Bischofswerda

Für das Regionalligateam gibt es eine Spielstätte. Stadt und Verein stellen die Weichen für eine langfristige Lösung.

© Steffen Unger

Bischofswerda. Wo spielt der BFV nach dem Aufstieg?, fragte die SZ vor zwei Monaten. Inzwischen gibt es eine Antwort: Eine Spielstätte wird definitiv das Stadion im Wesenitzsportpark. Der Stadtrat stimmte am Dienstag einem Nutzungsvertrag zwischen der Stadt als Eigentümerin der Sportstätte und dem Bischofswerdaer Fußballverein 08 zu. Das Votum fiel einstimmig.

Demnach wird der Vertrag für acht Jahre abgeschlossen. Er gilt vom 1. Juni 2018 bis zum 31. Mai 2026. Der BFV zahlt für die Nutzung entsprechend der geltenden Gebührensatzung, und er trägt „alle Kosten des Betriebes“, etwa für Strom, Wasser, Abwasser und Heizung. Die Stadt genehmigt Werbung im Stadion. Details dazu sollen in einer gesonderten Vereinbarung geregelt werden. Der Nutzungsvertrag ist Voraussetzung, damit der BFV 08 Fördergelder für einen Ausbau des Stadions beantragen kann. Um fit für die höchste Amateurspielklasse zu sein, muss der Wesenitzsportpark vor allem hinsichtlich der Sicherheit aufgerüstet werden. BFV-Präsident Jürgen Neumann nannte dafür im März Kosten von rund 100 000 Euro. In einem zweiten Schritt plant der BFV, das Stadion an der Kampfbahn zu modernisieren. Veranschlagte Kosten dort: 770 000 Euro.

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Der Vertrag regelt außerdem, dass das Stadion des Wesenitzsportparkes nach wie vor auch den anderen Hauptnutzern – dem Leichtathletikverein TV 1848 und dem Schulsport – zur Verfügung steht. Die Stadt entscheidet über die Nutzung, und sie erarbeitet auch den Belegungsplan, heißt es dazu im Vertragstext.

Nach der Sanierung des Stadions vor wenigen Jahren ist ein Gerichtsverfahren wegen Schäden auf dem Rasenplatz, der damals ebenfalls erneuert wurde, anhängig. In den vergangenen Monaten war der Platz gesperrt. Inzwischen dürfen ihn Schulen und Vereine wieder nutzen. (SZ/ir)