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Biathleten laufen bei WM zu Silber

Schlussläufer Benedikt Doll sichert der deutschen Staffel die Medaille. Zuvor gehen die Frauen in Östersund allerdings leer aus - trotz Schlussspurt von Laura Dahlmeier.

Benedikt Doll behauptet sich auf der Strecke gegen Martin Fourcade und hängt den Franzosen beim letzten Schießen ab. ©  dpa/Sven Hoppe

Östersund. Die deutschen Biathleten haben bei der Weltmeisterschaft im schwedischen Östersund in der Staffel die Silbermedaille gewonnen. Erik Lesser, Roman Rees, Arnd Peiffer und Benedikt Doll benötigten am Samstag acht Nachlader und mussten sich nach 4 x 7,5 Kilometern nur den siegreichen Norwegern geschlagen geben. Am Ende hatten die Deutschen 38,1 Sekunden Rückstand auf den Weltmeister, der nur sechs Extra-Patronen benötigte. Bronze ging an die Russen, die 1:04,1 Minuten nach dem Sieger ins Ziel kamen.

Den letzten WM-Staffel-Titel holten die Deutschen 2015 in Kontiolahti. Für das deutsche Männer-Team war es nach Einzel-Gold von Peiffer die zweite Medaille in Schweden.

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Zuvor hatten die deutschen Frauen die Titelverteidigung in der Staffel verpasst. Vanessa Hinz, Franziska Hildebrand, Denise Herrmann und Laura Dahlmeier mussten sich am Samstag nach schwachen Schießleistungen mit dem enttäuschenden vierten Platz zufriedengeben und blieben damit erstmals seit sechs Jahren ohne WM-Medaille im Team.

Bereits deutlich zurückliegend hatte Dahlmeier im Schlussspurt sogar noch die Chance auf Bronze. Rang drei sicherte sich aber die vor Freude schon austrudelnde Ukrainerin Valentina Semerenko. So fehlten den Deutschen nach 4 x 6 Kilometern 0,5 Sekunden auf eine Medaille.

Ein Jahr nach der Olympia-Enttäuschung mit Rang acht leisteten sich Dahlmeier & Co . insgesamt 14 Nachlader und eine Strafrunde durch Hinz. Nach 4 x 6 Kilometern hatten sie 35,6 Sekunden Rückstand auf die siegreichen Norwegerinnen. Sie verwiesen die bis zum letzten Schießen klar führenden Schwedinnen mit 24,3 Sekunden Vorsprung auf Rang zwei. (dpa)