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Bilanz bleibt ernüchternd

Nur vier Siege landete der SV Wesenitztal bisher gegen Stahl Freital. Am Sonnabend siegten die Gäste erneut mit 3:2.

Von Henry Eisold

Im 28. Duell zwischen dem SV Wesenitztal und Stahl Freital wollten die Hausherren die bisher ernüchternde Bilanz von nur vier Siegen aufbessern. Auch der letzte Punktgewinn liegt mittlerweile bereits drei Jahre zurück.

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Und so sollte die gute Leistung aus dem Spiel in Hartmannsdorf genutzt werden, um den Abstand zu den Verfolgern im Klassement weiter zu vergrößern. Die Hausherren fanden zunächst auch besser in die Partie. Nach den ersten guten Eingaben von Fabian Förster und Gregor Hoppadietz verpasste Martin Schiefner am langen Pfosten die Gelegenheit zur Führung. Der gleiche Spieler war auch wenige Minuten später zur Stelle. Jedoch verfehlte sein Kopfball das Gehäuse der Freitaler. Die Gäste traten bis dahin offensiv kaum in Erscheinung. Erst in der 19. Minute tauchte Eric Zimmermann gefährlich vor dem Tor von Alfred Leuner auf, scheiterte aber letztendlich am Außenpfosten. In der 25. Minute nutzte dann Schiefner seine dritte Chance.

Mit einer sehenswerten Einzelleistung überrumpelte der 25-Jährige die gesamte Hintermannschaft der Gäste, umkurvte dabei auch Torhüter Steffen Beer und schob zum 1:0 ein. Für die Freitaler schien der Gegentreffer ein Weckruf zu sein. Doch noch gelang es den Freitalern nicht, aus den sich bietenden Chancen den Ausgleich zu erzielen. Aber auch weitere Tormöglichkeiten der Gastgeber blieben ungenutzt.

Wesenitztal verspielt Sieg

Mit zwei Auswechslungen starteten die Gäste in den zweiten Abschnitt. Dennoch erhöhten die Wesenitztaler nur drei Minuten nach Wiederanpfiff auf 2:0. Nachdem Schiefner an Beer gescheitert war, köpfte Förster den folgenden Eckball unbedrängt ein. Aus unerklärlichen Gründen überließ man Freital mit zunehmender Zeit jedoch mehr und mehr die Spielkontrolle. Verfehlte Zimmermann in der 60. Minute noch das lange Eck, so machte er es nur kurz darauf besser. Allein gegen Leuner visierte er abermals das lange Eck an und markierte so den Anschlusstreffer zum 1:2.

Die Partie drohte zu kippen. Dennoch boten sich den Hausherren Gelegenheiten durch Konter und Standardsituationen. So verpassten mit Schiefner, Markus Hexamer und Robert Knöfel in der 75. Minute gleich drei Spieler freistehend den gut getretenen Freistoß von Hoppadietz. Ein Doppelschlag in der 85. und 89. Minute durch Zimmermann sowie Philip Weidauer sorgte letztendlich für die Führung der Gäste. Nachdem Malik Yükceker in der 90. Minute nur den Querbalken des Freitaler Gehäuses getroffen hatte, war Schluss. Es verbleibt weiterhin eine äußerst bescheidene Bilanz gegen die Mannschaft von Stahl Freital.

In dieser Landesklasse steht Germania Mittweida kurz vor dem Aufstieg in die Landesliga. Nach einem 5:0-Sieg über den FV Gröditz liegt der Liga-Primus drei Spieltage vor dem Saisonhalali mit neun Punkten Vorsprung auf den Hainsberger SV nur noch wenig vom Staffelsieg entfernt. Der HSV kam im Altkreis-Derby bei Empor Possendorf zu einem 4:1-Erfolg.