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Kamenz

Bildhauerwerkstatt feiert Bergfest

Seit Montag sind elf Künstler am Krabatstein bei Miltitz zugange. Sie haben schon Ansehnliches geschaffen. Am Sonnabend wird zur Zwischenbilanz eingeladen.

Der Nebelschützer Gabriel Zschornak ist nicht zum ersten Mal am Krabatstein zugange. Er schafft eine Holzfigur, ein Kind, das die Enkeltauglichkeit seines Heimatortes symbolisieren soll,
Der Nebelschützer Gabriel Zschornak ist nicht zum ersten Mal am Krabatstein zugange. Er schafft eine Holzfigur, ein Kind, das die Enkeltauglichkeit seines Heimatortes symbolisieren soll, © 2019-Matthias Schumann

Nebelschütz. Die 13. Internationale Bildhauerwerkstatt am Krabatstein bei Miltitz wurde am 19. August eröffnet. Bis zum 1. September werden elf Künstler, neun Männer und zwei Frauen, die aus drei Ländern kommen, Werke aus Lausitzer Granit, Eichenholz und Metall entstehen lassen. Organisiert wird das Symposium wieder vom Kunst- und Bildungsverein Steinleicht.

Bereits nach einer Arbeitswoche sind erste Ergebnisse des Schaffensprozesses sichtbar. Die Werkstatt findet unter freiem Himmel statt und steht Zaungästen natürlich offen. Außerdem sind mehrere öffentliche Veranstaltungen geplant. Es beginnt am Sonnabend, dem 24. August, mit einem Bergfest, das in etwa die Halbzeit des Symposiums symbolisiert. Es beginnt um 17 Uhr, man kann sehr gern mit den Schöpfern der Skulpturen ins Gerspräch kommen, heißt es. Für die musikalische Unterhaltung sorgen die „Skaprifischer“ mit Soul und Ska aus Dresden. Die Musiker spielen bis etwa 23 Uhr.

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Der Dresdner Steinbildhauer Gerhard Männel ist zum ersten Mal dabei. Eigentlich arbeitet er mehr mit Sandstein, stellt sich jetzt aber der Herausforderung Granit, wie er sagt. Er will ein Fischmotiv realisieren.
Der Dresdner Steinbildhauer Gerhard Männel ist zum ersten Mal dabei. Eigentlich arbeitet er mehr mit Sandstein, stellt sich jetzt aber der Herausforderung Granit, wie er sagt. Er will ein Fischmotiv realisieren. © 2019-Matthias Schumann

Des Weiteren gibt es eine Woche später, am 31. August, einen sogenannten Spenden-Exklusiv-Abend. Dann spielt ab 17 Uhr die „Prime Example Band“ aus Klettwitz, bevor ab 21 Uhr zu einer Weinverkostung von „Franken Bio Wein“ geladen wird.

Wie zu jeder Bildhauerwerkstatt ist eine Finissage geplant. Sie findet am Sonntag, dem 1. September, statt. Ab 10 Uhr erklingt tschechische Blasmusik aus Heřmanice, und um 10.30 Uhr beginnt eine Kinderprogramm. Ab 11 Uhr wird erneut zur Weinverkostung eingeladen. Ab 14 Uhr startet die musikalische Unterhaltung mit „Kula Bula“ aus Neuhausen. Die Kunstwerke gehen übrigens in das Eigentum des Vereins über, der sich wie immer um eine weitere Präsentation bemüht, wie es heißt. (SZ)

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