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Zinzendorfschulen kaufen weiteres Haus

Stadt und Schulstiftung haben sich über die alte Schule im Civitatenweg geeinigt. Das könnte Veränderungen für die Herrnhuter Oberschüler bringen.

So kennt man die Zinzendorfschulen in Herrnhut: Ein schickes neues Gebäude. Doch der Platz reicht nicht aus für den Oberschulzweig.
So kennt man die Zinzendorfschulen in Herrnhut: Ein schickes neues Gebäude. Doch der Platz reicht nicht aus für den Oberschulzweig. © Matthias Weber

Das alte Schulgebäude im Civitatenweg wird bald zu den Zinzendorfschulen und damit zum Schulcampus gehören. Die Stadt Herrnhut und die Evangelische Schulstiftung haben sich jetzt grundsätzlich über einen Verkauf des Hauses geeinigt. Mit einer Enthaltung stimmte der Stadtrat dem Vorhaben zu. Der Verkaufspreis für den Zweckbau aus den 20er Jahren wurde mit 77.000 Euro angesetzt.

Das alte Schulgebäude im Civitatenweg will die Stadt jetzt verkaufen.
Das alte Schulgebäude im Civitatenweg will die Stadt jetzt verkaufen. ©  Archivfoto: Matthias Weber

Das Gebäude, das als Schulbau errichtet worden war, diente während der Sanierung der Ruppersdorfer Grundschule 2018 als Ausweichquartier. In den 60er Jahren war es Land- und Hauswirtschafts-Schule, auch die Förderschule nutzte das Gebäude. Im alten Schulhaus im Civitatenweg könnten künftig vor allem die Oberschüler ihre angestammten Räume finden, so hieß es zuletzt von der Schulleitung. Seit 2016 läuft der einzügige Oberschulzweig an den Zinzendorfschulen, im kommenden Jahr werden die ersten Schüler hier ihre Abschlüsse machen. Das Gymnasium selbst ist zweizügig und auch hier wächst die Nachfrage stetig. Der Oberschulzweig wurde zudem vor wenigen Wochen staatlich anerkannt.

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Mit der grundsätzlichen Einigung auf einen Verkauf des Gebäudes geht der Stadtrat auch Diskussionen aus dem Weg, unter welchen Bedingungen die Stadt das Gebäude weitergebe. Man wolle zwar die Zinzendorfschulen generell unterstützen, weil sie für die Stadt wichtig seien - darüber herrschte im Stadtrat Einigkeit. Dennoch könne man nicht städtisches Vermögen einfach so weggeben, hieß es zuletzt in der Diskussion, in der es auch um Übertragung oder Verpachtung des Hauses ging. Der Verkauf sei da eine saubere Lösung. Im Vertrag, so betonte Bürgermeister Willem Riecke (Herrnhuter Liste), solle auch vermerkt werden, dass das Gebäude solange bei der Stiftung bleibe, wie es zu schulischen Zwecken genutzt werden, andernfalls aber die Stadt ein Recht auf Rückverkauf habe. Diese Klausel wurde im Stadtrat generell begrüßt.

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