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Arbeit und Bildung

Neustart mit dem Studien-Kompass

Der nächste Durchgang der Förder-Initiative hat begonnen. Auch 20 junge Leute aus der Region Dresden sind mit dabei.

Durchstarten auch in eine akademische Zukunft - die Initiative Studienkompass will junge Leute dabei unterstützen.
Durchstarten auch in eine akademische Zukunft - die Initiative Studienkompass will junge Leute dabei unterstützen. © Symbolfoto: Adobestock

Insgesamt 20 Schülerinnen und Schüler aus der Region Dresden wurden jetzt feierlich in das Förderprogramm Studienkompass aufgenommen. In den kommenden drei Jahren erwartet die Jugendlichen die individuelle Unterstützung von Mentorinnen und Mentoren sowie Hilfe bei der Studien- und Berufsorientierung, um den Übergang von der Schule an die Hochschule oder in die Ausbildung zu erleichtern. Alle neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten stammen aus Familien ohne akademische Erfahrung. Ziel der Förderung ist es, die beruflichen Chancen junger Leute aus Nicht-Akademiker-Haushalten zu verbessern.

Gerade in Deutschland spielt die Herkunft bei der beruflichen Orientierung immer noch eine große Rolle. Der jüngste Nationale Bildungsbericht zeigt: Von 100 Akademikerkindern studieren 79, von 100 Kindern aus Familien ohne akademischen Hintergrund schaffen nur 24 den Sprung an die Hochschule. Der Studienkompass will hier ansetzen, Möglichkeiten aufzeigen und Kompetenzen stärken. In Dresden wird der Studienkompass durch die aqtivator gGmbH des Unternehmers Stefan Quandt unterstützt.

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Digital lernen und Stärken ausbauen

Im Fokus der Förderung stehe die Vermittlung von Fähigkeiten, mit denen eine zukunftsorientierte Berufsentscheidung getroffen werden kann, so die Organisatoren. Darüber hinaus stärke das Programm „Zukunftskompetenzen wie den Umgang mit Herausforderungen, das Arbeiten im Team oder die Bereitschaft, Neues zu wagen“.

Anlässlich der feierlichen Aufnahmefeier beglückwünschte Dr. Ulrich Hinz, Bereichsleitung Schülerförderung der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten der Regionalgruppe Dresden: „In den kommenden drei Jahren werden die Jugendlichen bei einer gezielten Zukunftsplanung unterstützt. Dabei fokussieren sich die Angebote insbesondere auf Kompetenzen, die in der zukünftigen Arbeitswelt wichtig sein werden. Daneben setzt der Studienkompass mit digitalen Lehr- und Lernformaten auf zeitgemäße Förderinhalte. So auch mit der programmeigenen App zur Studien- und Berufsorientierung. Der Studienkompass möchte auf diese Weise einen Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit leisten.“ Nach der Aufnahmefeier starteten die Geförderten direkt in den ersten Workshop.

Der Studienkompass unterstützt bundesweit aktuell mehr als 1.100 Schülerinnen und Schüler. Rund 3.500 junge Menschen haben das Programm bereits erfolgreich durchlaufen. (WeSZ)

www.studienkompass.de

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