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Talentkrise: Warum junge Journalisten gefragter sind denn je

Der Podcast "Journalismus machen" geht auf Ursachensuche für den Mangel an neuen Talenten in der Branche. Zu Gast ist Medienforscherin und Autorin Alexandra Borchardt.

Von Moritz Schloms
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Alexandra Borchardt ist Medienforscherin und Autorin beim Branchendienst Medieninsider. Im Podcast "Journalismus machen" erzählt sie, wie junge Journalisten den Fachkräftemangel für sich nutzen können.
Alexandra Borchardt ist Medienforscherin und Autorin beim Branchendienst Medieninsider. Im Podcast "Journalismus machen" erzählt sie, wie junge Journalisten den Fachkräftemangel für sich nutzen können. © Ina Abraham

Eins gleich vorab: Junge Journalisten sind gefragter denn je! So gesehen ist die neue Folge "Journalismus machen" die Podcast-Folge mit dem Push fürs Selbstvertrauen bei jungen Medienmachern.

Zu Gast ist diesmal: Alexandra Borchardt. Die Beraterin, Medienforscherin und Autorin (hier geht es zu ihrer Kolumne bei Medieninsider) spricht mit unserem Volontär Moritz Schloms über die Talentkrise im Journalismus. Sie war jahrelang Chefin vom Dienst bei der Süddeutschen Zeitung und erzählt von den Gründen, wieso es zu wenig Nachwuchs gibt - und warum dieser Mangel auch etwas Gutes für junge Journalisten sein kann.

Zu den jungen Journalisten sagt sie: "Was für euch erstmal gut ist: Es gehen haufenweise Leute in den Ruhestand in den nächsten Jahren. Da werden auch eine ganze Menge Jobs frei, auch viele interessante Jobs."

Und weiter sagt sie: "Ich denke, wenn man etwas machen möchte, wenn man Energie hat, wenn man sich den Veränderungen stellt und auch sagt, ich möchte auch den Journalismus in die neue Zeit bringen, dann hat man gute Chancen in den Medienhäusern etwas zu werden."

Schließlich führt das Gespräch zum Thema Gehaltsverhandlung und einen Vergleich, der etwas mit Busfahren zu tun hat. Aber hört am besten selbst ...