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Wegen zu niedriger Decke: Traum vom Café zerplatzt

Vor 350 Jahren wussten sie noch nichts von der Sächsischen Bauordnung. Deshalb darf Marina Kutz heute in ihrer Pirnaer Fischerkate niemanden bewirten.

Von Jörg Stock
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Wohnen darf sie hier, aber kein Lokal betreiben - weil einige Zentimeter Deckenhöhe fehlen: Marina Kutz in der Stube ihres historischen Fischerhauses in Pirna.
Wohnen darf sie hier, aber kein Lokal betreiben - weil einige Zentimeter Deckenhöhe fehlen: Marina Kutz in der Stube ihres historischen Fischerhauses in Pirna. © Egbert Kamprath

Wenn der Abend über Pirnas Schifftorvorstadt fällt und es bei Marina Kutz an der Türe klingelt, ist es womöglich der Nachtwächter, mit Lampe, Spieß und den Touristen. Marina klappt ihr Fensterchen auf, lehnt sich heraus wie die Babuschka im russischen Märchen und reicht dem Dienstmann Wodka. Der singt dann vielleicht eins, und die Touristen machen Fotos und sind glücklich. "Die Mundwinkel gehen bis zu den Ohren", erzählt Marina, "und alle haben tierisch Spaß!"

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