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Birkenstock hat einen Wahlvorstand

Görlitz. Der dritte Versuch ist geglückt. Die Mitarbeiter von Birkenstock in Görlitz haben gestern einen dreiköpfigen Wahlvorstand mit je drei Stellvertretern gewählt und damit eine wichtige Hürde auf dem Weg zu einem eigenen Betriebsrat genommen.

Görlitz. Der dritte Versuch ist geglückt. Die Mitarbeiter von Birkenstock in Görlitz haben gestern einen dreiköpfigen Wahlvorstand mit je drei Stellvertretern gewählt und damit eine wichtige Hürde auf dem Weg zu einem eigenen Betriebsrat genommen. Ihre Aufgabe ist es nun, die Betriebsratswahlen vorzubereiten. Vier der sechs gewählten Personen sind Polen – das Werk beschäftigt sehr viele polnische Mitarbeiter. Die Wahl sei reibungslos verlaufen, bestätigten gestern sowohl Birkenstock-Pressesprecher Jochen Gutzy als auch IG-Metall-Vertreter Jan Otto. Die Kandidaten wurden nahezu einstimmig gewählt und kommen aus der IG Metall-Gruppe. Die ersten beiden Wahlanläufe waren daran gescheitert, dass sich aus der Belegschaft heraus zwei Gruppierungen mit vielen Kandidaten gebildet hatten – eine davon mit Unterstützung der IG Metall. Aufgrund der hohen Anzahl war es für die Kandidaten schwer gewesen, die einfache Mehrheit zu bekommen. Es drohte ein Verfahren, die IG Metall hätte die Sache vom Arbeitsgericht Bautzen klären lassen, hätte es nicht die gestrige Einigung gegeben. Über die beide Seiten froh sind. „Es ist ein guter Tag für die betriebliche Mitbestimmung bei Birkenstock“, sagte Jochen Gutzy. Auch von der IG Metall kommen versöhnliche Töne: „Es gab nie wirklich einen Konflikt, wir wollten beide das Gleiche. Nun hoffen wir auf gute Zusammenarbeit“, so Jan Otto. (SZ/dan)

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