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Zittau

Hoher Schaden durch Graffiti-Schmiereien 

Die Polizei schreibt dem vor 14 Tagen erwischten jugendlichen Graffiti-Sprüher 30 Taten in Zittau zu. Es könnten aber auch noch mehr sein. Ein Schriftzug ist nicht dabei.

Unter anderem die Konstitutionssäule vor dem Zittauer Gymnasium soll der Jugendliche beschmiert haben.
Unter anderem die Konstitutionssäule vor dem Zittauer Gymnasium soll der Jugendliche beschmiert haben. © Thomas Eichler (Archiv)

Dem jugendlichen Graffiti-Sprüher, der in Zittau sein Unwesen getrieben haben soll und vor 14 Tagen erwischt wurde, droht eine Maximalstrafe von bis zu drei Jahren Gefängnis. "Möglich für diese Art von Delikten sind eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe", teilte die Polizei auf SZ-Anfrage mit. Allerdings entscheidet die Staatsanwaltschaft und nicht die Polizei, welches Strafmaß gefordert und ein Richter, welches verhängt wird.  

Die Polizei schreibt dem Jugendlichen auf Basis ihrer Ermittlungsergebnisse inzwischen 30 Taten zu. "Die Graffiti brachte der Täter an folgenden Straßen an: Theaterring, Alte Burgstraße, Pfarrstraße, Hartigstraße, Frauenstraße, Weststraße, Rathenaustraße, Baderstraße, Bautzener Straße, Rektorgasse, Johannisplatz, Westpark, Äußere Weberstraße, Goldbachstraße, Breite Straße, Schmeidelgässel, Am Burgmühlgraben, Ottokarplatz, Albertstraße, Theodor-Körner-Straße, Apothekergässchen", teilte Pressesprecherin Anja Leuschner auf Anfrage mit.

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"10 bis 15 weitere Fälle sind noch in der Prüfung." Durch die ermittelten Taten ist ein Sachschaden in Höhe von 12.000 Euro entstanden. "Unter Einbeziehung der noch in Prüfung stehenden Fälle könnte der Sachschaden auf bis zu 20.000 Euro anwachsen", so die Polizeisprecherin. Mit dem  Schriftzug "Anartyst", der vor drei Jahren rund 60 mal in Zittau gesprüht wurde, hat der junge Mann laut den polizeilichen Ermittlungen nichts zu tun. Zum Alter oder anderen persönlichen Merkmalen des mutmaßlichen Täters machte die Sprecherin aus Rücksicht auf seine Minderjährigkeit keine Angaben. 

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