Bauen und Wohnen
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Die Studentenbude wird zum Luxusgut

Wohnraum für Studierende wird immer teurer. Inzwischen trifft die Entwicklung auch kleine Uni-Städte. Aber es gibt Ausnahmen.

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Wohnungsgesuche hängen am Schwarzen Brett der Universität Konstanz in Baden-Württemberg (Symbolfoto).
Wohnungsgesuche hängen am Schwarzen Brett der Universität Konstanz in Baden-Württemberg (Symbolfoto). © Felix Kästle/dpa

Mieten stetig weiter. 

Am teuersten sind studententaugliche Wohnungen mit bis zu 40 Quadratmetern in München. Im Median 790 Euro Miete müssen dort gezahlt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse von immowelt.de, für die die Mietpreise in 68 ausgewählten Studentenstädten untersucht wurden. Trotz der bereits höchsten Mieten zeigt die Preiskurve in München weiter steil nach oben. Im Vergleich zu 2017 kosten Studentenbuden 13 Prozent mehr - damals waren es noch 700 Euro. Auf dem ohnehin sehr angespannten Wohnungsmarkt konkurrieren Studenten mit Pendlern um die wenigen kleinen bezahlbaren Wohnungen. Doch selbst, wenn sie den Zuschlag für eine Wohnung erhalten, sind die Kosten häufig nur durch Nebenjobs oder Zuschüsse der Eltern zu tragen. Eine ähnliche Situation finden Studenten in Frankfurt vor - wenngleich das Preisniveau dort deutlich niedriger ist. In der zweitteuersten aller untersuchten Städte kosten kleine Wohnungen 530 Euro Miete. Genauso wie in München beträgt in der Mainmetropole die Steigerung zum Vorjahr 13 Prozent.