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Bischofswerda

Bischofswerda braucht 125 Wahlhelfer

Am 1. September wird Sachsens neuer Landtag gewählt. Wer in einem der 14 Wahllokale mitarbeiten möchte, kann sich im Rathaus melden.

© Symbolbild: dpa/Bernd Weissbrod

Bischofswerda. 2019 ist Wahljahr. Nachdem die Sachsen am 26. Mai über das Europäische Parlament, den Kreistag, die Stadt- und Gemeinderäte sowie in einigen Kommunen auch über den Bürgermeister abstimmen konnten, werden sie am 1. September erneut zu den Wahlurnen gerufen. Dann wird der neue Landtag gewählt.

In Bischofswerda und den Ortsteilen der Stadt gibt es 14 Wahllokale sowie einen Briefwahlvorstand. Um die Wahl ordnungsgemäß durchführen zu können, werden rund 125 Frauen und Männer benötigt, die die Wahlvorstände besetzen, teilt die Stadtverwaltung mit. Am Wahltag erledigt der Wahlvorstand seine Aufgaben in zwei Schichten. Dabei sprechen sich die Mitglieder der jeweiligen Wahlvorstände untereinander ab, welche Gruppe vormittags und welche nachmittags im Wahllokal anwesend ist. 17.30 Uhr treffen sich wieder alle Mitglieder des Wahlvorstands im Wahllokal – ab 18 Uhr erfolgt dann die Auszählung der abgegebenen Stimmen. Die Auszählung ist öffentlich. Die Mitglieder des Briefwahlvorstandes nehmen am Nachmittag ihre Arbeit auf.

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Jeder, der am Wahltag mindestens 18 Jahre alt ist, die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen ist, darf in einem Wahlvorstand mitarbeiten. Deren Mitglieder sollten ihren Hauptwohnsitz seit mindestens drei Monaten im Stadtgebiet haben. Die Mitarbeiter erfolgt ehrenamtlich, wird aber durch ein so genantes „Erfrischungsgeld“ vergütet. Um Bürger zur Mitarbeit zu motivieren, beschloss der Stadtrat im vergangenen Jahr, die Entschädigungssätze für die Mitglieder der Wahlvorstände sowie des Gemeindewahlausschusses zu erhöhen. Bei der Wahl im Mai zahlte sich das aus. Es gab zahlreiche Bekundungen, in den Wahlvorständen mitzuarbeiten, hieß es damals aus dem Rathaus.

Die Aufwandsentschädigung für Mitglieder der Wahlvorstände beträgt ab diesem Jahr je nach Funktion 50 bzw. 45 Euro. Die Tätigkeit im Gemeindewahlausschuss wird mit 40 bzw. 35 Euro vergütet. Zuvor lagen die Pauschalen zwischen 20 und 35 Euro. Vor den Wahlen im Mai hatte die Stadt außerdem mit einer Flyeraktion für die Unterstützung des Urnenganges geworben. Erfolgreich: Alle Wahlvorstände konnten besetzt werden. (SZ)

Bischofswerdaer Bürger, die in einem Wahlvorstand mitarbeiten möchten, können sich an die Arbeitsgruppe Wahlen, Altmarkt 1, 01877 Bischofswerda wenden, Telefon 03594 786245, [email protected]