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Bischofswerda

Bischofswerda will hoch hinaus

Der Wesenitzsportpark erhält eine neue Hochsprunganlage. Bei einem Springen am 23. August wird sie zum ersten Mal genutzt.

Hochspringer finden im Wesenitzsportpark Bischofswerda bald bessere Bedingungen vor (Symbolfoto).
Hochspringer finden im Wesenitzsportpark Bischofswerda bald bessere Bedingungen vor (Symbolfoto). © dpa

Bischofswerda. Dank zahlreicher Förderer konnte der Leichtathletikverein TV 1848 Bischofswerda eine neue, international wettkampftaugliche Hochsprunganlage für den Wesenitzsportpark kaufen. Erstmals genutzt wird sie beim 4. Springen in die Nacht am 23. August, zu der hochkarätige Athleten erwartet werden. Zuschauer sind zu den Wettkämpfen, die um 18 Uhr beginnen, herzlich willkommen.

Im Herbst 2018, mit den letzten Trainingstagen einer aufregenden Saison, entstand der Wunsch nach einer neuen Hochsprunganlage. Die Athleten des TV 1848 trainieren bis zu viermal in der Woche, um Höchstleistungen zu schaffen. Die bisherigen Hochsprungmatte war durch die Jahre sehr hart geworden und birgte gerade bei größeren Höhen ein hohes Verletzungsrisiko. Um den Kauf einer neuen Anlage im Wert von 22 000 Euro zu ermöglichen, setzte der Vereinsvorstand auf zwei Finanzierungssäulen: zum einen Fördermittel des Landessportbundes und zum zweiten eine neue Finanzierungsform in Zusammenarbeit mit der Kreissparkasse Bautzen – Crowdfunding. Im Rahmen der Aktion „99 Funken“ galt es, Förderer zu finden, um innerhalb weniger Wochen das Spendenziel von 11 900 zu erreichen. „Mut, gute Vorbereitung und die intensive Werbung zahlten sich aus. Projektinitiator und Vereinsvorsitzender Frank Mrosowski zeigte sich nach dem Ende des Aktionszeitraumes überwältigt von der Unterstützungsbereitschaft weit über die Stadtgrenzen von Bischofswerda hinaus. 85 Unterstützer für die neue Hochsprunganlage zählte man am Ende“, teilt der TV 1848 mit.

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Mit dem Benefizlauf „Bischofswerda bewegt sich“ am 7. September, dessen Erlös ebenfalls der Anlage zu gute kommt, kann das Projekt endgültig sicher finanziert werden. Jeder, der das Vorhaben unterstützen und zugleich etwas für seine Gesundheit tun möchte, ist am Vormittag des 7. September eingeladen, zwischen Lutherpark und katholischem Pfarrgarten an der Bachstraße seine Runden zu drehen. (SZ)