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Aufregung um Maskenverweigerer

In Bischofswerda widersetzten sich zwei Zug-Reisende vehement der Maskenpflicht. Schließlich griff die Bundespolizei ein.

Kleines Teil, große Aufregung: In Bischofswerda ist jetzt die Bundespolizei gegen zwei hartnäckige Maskenverweigerer vorgegangen.
Kleines Teil, große Aufregung: In Bischofswerda ist jetzt die Bundespolizei gegen zwei hartnäckige Maskenverweigerer vorgegangen. © Symbolfoto: dpa/Daniel Karmann

Bischofswerda. Zwei Maskenverweigerer haben jetzt in Bischofswerda in einem Zug für Aufregung gesorgt. Sogar die Bundespolizei kam zum Einsatz. Am vergangenen Sonnabend gegen 9.30 Uhr weigerten sich ein 60-jähriger Mann und eine 43-jährige Frau vehement, im Zug nach Dresden einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. "Die Zugbegleiterin der Trilex-Bahn hat die beiden mehrfach auf die Tragepflicht hingewiesen", berichtet Alfred Klaner von der Bundespolizeiinspektion Ebersbach.

Als herbei gerufene Beamte der Bundespolizei die beiden Reisenden ebenfalls auf die Maskenpflicht aufmerksam machten, weigerten sich die Tschechen weiterhin und wollten auch ihre Personaldokumente nicht zeigen. Sogar die Mitreisenden in dem recht voll besetzten Zug redeten auf die beiden ein und stellten sogar Masken zu Verfügung.

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Da auch dies abgelehnt wurde und ein Mindestabstand von anderthalb Metern nicht eingehalten werden konnte, wurden die Tschechen von der Weiterfahrt ausgeschlossen. Da sie den Zug aber nicht verlassen wollten, musste der Mann nach mehrmaliger Aufforderung durch die Beamten aus dem Zug geführt werden. "Dabei sperrte er sich vehement. Erst auf dem Bahnsteig beruhigte er sich wieder", sagt Klaner. Die Frau verlies den Zug daraufhin widerstandslos.

Verletzt wurde niemand. Der Trilex konnte mit sechs Minuten Verspätung die Fahrt fortsetzen. Auf die Maskenverweigerer kommt ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu. (SZ)

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